Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Fledermäuse

Teichfledermaus; Foto: Hübner, K.
Teichfledermaus; Foto: Hübner, K.

 

Fledermaus gefunden – Was nun ?

 

 

Die Tage werden länger und endlich steigen die Temperaturen. „Jetzt ist die Zeit, wo die Fledermäuse aktiv werden, aus dem Winterschlaf erwachen und von den Winterquartieren in ihre Sommerquartiere umziehen.

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Es wird Frühling im NABU-Garten

Jetzt im Frühjahr hat der Bau der lang erwarteten Remise endlich begonnen. Diese wird einen abgeschlossenen Teil zur Aufbewahrung von Gartengeräten erhalten sowie einen offenen überdachten Bereich mit Sitzbank und Tisch, in dem fleißige Gärtner und Besucher ausruhen oder Schutz vor Regenschauern finden können. 

Weitere Hackschnitzelwege sind in Planung. Dazu muss - in Handarbeit - Sandboden ausgehoben und an anderer Stelle im Garten abgelagert werden. Viele der im NABU-Garten wachsenden Pflanzen werden zur Zeit beschildert, damit interessierte Besucher erfahren können, wie die Pflanze heißt, die sie gerade bewundern.

Bis zum April soll eine etwa 25 Quadratmeter große Fläche von Quecken und deren Wurzeln befreit werden, natürlich ebenfalls in Handarbeit, damit anschließend eine Wiesenblumenmischung ausgesät werden kann. 

Wer Lust zum Mitgärtnern hat und aktiv etwas für die Naturvielfalt tun möchte, bitte bei Karin Schaad, Tel. 05931/17519, melden. Fotos: I.B./Text: Schaad, G.

Bäume schneiden, Hecken stutzen

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 

 

Emsland/ Grafschaft Bentheim - Da den NABU Emsland/Grafschaft Bentheim momentan vermehrt Anrufe erreichen, die sich rund um das Thema Baumfällungen und Heckenschnitte drehen, informiert der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim in dieser Pressemitteilung darüber, was beim Bäume fällen und Hecken schneiden beachtet werden muss.

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Pflege der Kulturlandschaften in unserer Region

Foto: Marien, C.
Foto: Marien, C.

In der neusten Ausgabe des NABU Niedersachsen Journals ist ein interessanter Artikel unseres Leiters der „Projektgruppe Naturschutz“, Carsten Marien, zu finden. Bitte blättern Sie im Download zur Seite 4 vor.

 

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NABU Emsland-Mitte im Niedersachsen Jour
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Die Kröten werden mobil

Foto: Glameyer-Fleischmann
Foto: Glameyer-Fleischmann

Unsere „Arbeitsgemeinschaft Amphibienschutz“ ist in jedem Frühjahr an verschiedenen Straßen im mittleren Emsland aktiv und stellt sog. Amphibienschutzzäune auf. In diesem Jahr sind wir u.a. in Geeste am Speicherbecken im Einsatz. Diese Zäune sollen verhindern, dass Kröten, Frösche und Molche auf ihrem Weg von den Winterquartieren zu den Laichgewässern überfahren werden. Die Zäune versperren den Tieren den Weg auf die Fahrbahn. Bei dem Versuch die Zäune zu überwinden, fallen die Amphibien in Eimer, die im Boden eingegraben sind. Diese Eimer werden täglich kontrolliert und die gefangenen Tiere werden von ehrenamtlichen Helfern über die Straße getragen.   Die Zahlen an unseren Zäunen zeigen zumeist, dass sich die Bestände der wandernden Amphibienarten dort im Laufe einiger Jahre deutlich verbessern. Auf diese Weise kann ein Beitrag gegen das allgemeine Abnehmen der Amphibienbestände geleistet werden.

Rauchschwalbe - Sommervogel in Nöten

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

Die Rauchschwalbe ist eine aussichtsreiche Kandidatin bei der noch bis zum 19. März laufenden Wahl zum diesjährigen Vogel des Jahres – sie schaffte es nach der Vorwahl unter die „Top Ten“. Abgestimmt werden kann noch bis zum 19.März unter www.vogeldesjahres.de  Dass dadurch der Fokus der Öffentlichkeit auch auf diesen „beliebten“ Vogel fällt, der für viele Menschen als Symbol des Sommers gilt – „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, wie der Volksmund seit Jahrhunderten sagt –, freut sich Hanna Clara Wiegmann von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim, „denn die Rauchschwalbe steht unter großem Druck – sie ist bereits in der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Arten angekommen“, so Wiegmann weiter. ...mehr lesen

Hanna Clara Wiegmann stellt sich vor

Foto: NABU
Foto: NABU

Liebe Naturinteressierte, 

für mich ist es das erste Jahr beim NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim als Regionalgeschäftsführerin. Ich heiße Hanna Clara Wiegmann, habe Agrarwissenschaften studiert, anschließend im Projekt Blühstreifenmanagement im Hasetal gearbeitet und bin seit Oktober 2020 im NABU-Team. Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen trotz der Corona-Pandemie vielfältige Veranstaltungen anbieten können. Ich möchte mich herzlich bei all den Ehrenamtlichen bedanken, die dies ermöglichen. Natürlich stehen alle Veranstaltungen unter dem Vorbehalt, dass jeweils aktuell geltende Corona-Bestimmungen einzuhalten sind. Beste Grüße und viel Spaß bei unserem Programm. 

Hanna Clara Wiegmann 

Heimische Fledermäuse übertragen kein Corona

Foto: NABU
Foto: NABU

 

 

Vor dem Hintergrund von aktuellen Pressemeldungen, dass im chinesischen Wuhan die Übertragung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wahrscheinlich von Fledermäusen ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt erfolgt sei, erklärt der Naturschutzbund (NABU), dass von heimischen Fledermäusen keine Ansteckungsgefahr ausgeht.  

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Alle Jahre wieder.....

Foto/Text: Schnieders, H.
Foto/Text: Schnieders, H.

...obwohl wir uns noch mitten im Winter befinden, befassen sich die engagierten Helfer der Nisthilfen AG bereits mit der kommenden Brutsaison. Um den Vögeln ein einladendes Quartier für die nächste Brutsaison vorzubereiten, sind die Helfer in ihren jeweiligen Gebieten unterwegs und reinigen die Nistkästen sorgfältig von den alten Nestern und von Ungeziefer. Immer wieder freuen sie sich über die starke Belegung der Nisthilfen. Ein besonders großer Erfolg zeigte sich in den Helter Tannen, wo erst im vergangenen Winter viele neue Nisthilfen aufgehängt wurden und diese, wie sich jetzt zeigte, zu 100 % belegt waren. Dies zeigt uns deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Menschen in dieser Form für die Vogelwelt ist. Falls auch Sie helfen möchten, können Sie viele Varianten von Nisthilfen im NABU-Haus (Haselünner Str. 15, 49716 Meppen) käuflich erwerben. Nisthilfen sind immer wieder eine große Bereicherung für jeden Garten und jede Anlage. Die kommende Brutsaison beginnt am 1. März und die Nisthilfen sollten bis spätestens dann aufgehängt sein. Wer sich mehr engagieren möchte und Freude an der Vogelwelt hat, ist herzlich eingeladen, sich der Nisthilfen AG anzuschließen. Es wird noch dringend Unterstützung gebraucht. Kontaktieren Sie uns gerne unter: he.schnieders@t-online.de oder über das NABU Büro,Telefonnr.: 05931/ 4099630

Äußerst beeindruckende Aufnahmen von unserem Naturfotografen Dr. Erhard Nerger

Fullener Moor

Offene Moorheide im Fullener Moor
Offene Moorheide im Fullener Moor
Nachwachsende Gehölze werden im Winter zurückgeschnitten
Nachwachsende Gehölze werden im Winter zurückgeschnitten

Im Groß Fullener Moor befindet sich die älteste Projektfläche der Projektgruppe Naturschutz. Auf die Initiative der ehrenamtlichen Naturschützer hin wurde die dortige Moorheidefläche bereits vor Jahren durch den Landkreis Emsland erworben und wiedervernässt. Im Winter 2018 begann die Projektgruppe Naturschutz mit einer umfangreichen Entkusselung der Fläche. So wird die Beseitigung des  Gehölzaufwuchses bezeichnet.  Wenn man nichts unternehmen würde, so würde die Moorheide nach einigen Jahren vollständig verbuschen. Die Gehölze würden die besonders schutzbedürftigen Arten der Moor- und Heidelebensräume verdrängen. Außerdem entziehen Gehölze dem Moor viel Wasser und legen es auf diese Weise trocken. Um ein erneutes Verbuschen der Moorheide zu verhindern, werden nachwachsende Gehölze mit Freischneidern zurückgeschnitten. Die Arbeitseinsätze finden unter Beachtung der Coronaschutzauflagen lediglich mit zwei Personen statt. Auf ausreichenden Abstand wird geachtet. Foto/Text: Marien, C.

Naturnah gärtnern, schon jetzt planen: So geht es

Foto: NABU May, H.
Foto: NABU May, H.

Zehn NABU-Tipps für ein artenreiches „grünes Paradies“

 

Ihr Garten soll eine Oase für Insekten und Vögel werden? Wir führen Sie durch den NABU-Naturgarten und zeigen Ihnen an zehn Stationen, wie Sie Ihr „grünes Paradies“ zu einem Kleinod für Pflanzen und Tiere machen können
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Pflegeschnitt an Kopfweiden im Dörgener Moor

vorher;     Fotos/Text: Marien, C.
vorher; Fotos/Text: Marien, C.
nachher
nachher

Die Projektgruppe "Naturschutz" des NABU Emsland-Mitte hat den Kopfweiden im Dörgener Moor wieder den alljährlichen Pflegeschnitt gegeben. Der Arbeitseinsatz fand unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen mit den aktiven Mitgliedern aus nur zwei Haushalten statt. Kopfweiden müssen regelmäßig beschnitten werden, um ihre kopfartige Baumkrone zu erhalten. Früher wurden Weiden häufig beschnitten, um die Weidenruten zum Flechten von Körben zu nutzen. So prägten sie früher das Landschaftsbild in den Niederungen. Heute sind Kopfweiden selten geworden. Besonders ältere Kopfweiden sind wichtige Brutplätze für verschiedene Vogelarten, wie z.B. den Steinkauz. Aber auch Insekten und Fledermäuse finden hier Unterschlupf. Aus den abgeernteten Weidenruten der Kopfweiden im Dörgener Moor wurden bereits mehrere Weidentipis in Privatgärten angelegt, zur Freude der Kinder.

Neue Freischneider für Biotoppflege

Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.
Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.

 

Der NABU-Emsland-Mitte hat bei der emsländischen Naturschutzstiftung einen Förderantrag zur Beschaffung von drei Freischneidegeräten mit Zubehör gestellt. Dieser wurde nun in der Höhe von knapp 3.300,- € bewilligt. Die Freischneider sind nun vor Ort vorhanden. Die Geräte dienen der Pflege von schützenswerten Biotopen. Die unter- schiedlichen Arbeitsgruppen des NABU-Emsland-Mitte pflegen ehrenamtlich ökologisch hochwertvolle Gebiete im mittleren Emsland. Dazu gehören z.B. das Esterfelder-, das Fullener- oder das Fehndorfer Moor. Ohne die Pflegearbeiten würden diese Hotspots bedrohter Arten ihren ökologischen Wert weitgehend verlieren. Die Freischneidegeräte können mit unterschiedlichen Schneidwerkzeugen ausgerüstet und so an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Für die Bedienung ist kein Führerschein erforderlich.

Alte Handy für den Naturschutz

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

 

 

Gebrauchte Handys beim NABU abgeben oder selbst Sammelbox aufstellen -

Insektenschutz profitiert: Erlös für Hummel, Schmetterling, Biene und Co

Der NABU ruft dazu auf, gebrauchte Handys aller Art, „ganz gleich, in welchem Zustand und in welchem Alter, ganz gleich, ob noch funktionsfähig oder kaputt“, in der Regionalgeschäftsstelle in Meppen, Haselünner Straße 15, abzugeben....mehr lesen

Biber an der Ems

Foto: I.B.
Foto: I.B.

Der Biber wird mehr und mehr in unserer Region heimisch. So sind auch an der Ems in Meppen viele Spuren der Nager zu beobachten. Der Biber nutzt am liebsten Rinde und Knospen von Weiden und anderen Weichholzarten. Im Herbst und Winter sieht man daher deutlich mehr Nagespuren an den Bäumen. Ein Biber frisst im Tag etwa 900 g Rinde, im Sommer besteht die Nahrung aus 1,5 bis 2 kg Gräsern und Kräutern

Fledermausstation zieht Zwischenbilanz

Foto: Schaad, K.
Foto: Schaad, K.

 

Schon jetzt mehr als doppelt so viele Pfleglinge wie im letzten Jahr. 

 

Bereits bis Ende September hat die Fledermaus-station des NABU in Meppen schon  mehr als doppelt so viele Pfleglinge aufgenommen wie im letzten Jahr.  Die 46 Fledermäuse stammen aus der gesamte Region Emsland / Grafschaft Bentheim. Von Aschendorf bis Lengerich und von Werlte über Lingen bis Emlichheim wurden die Tiere eingeliefert.

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