Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. 

 

 

NABU aktuell

NABU-Adventsabend mit Jubiläumsfeier

Am Dienstag, 11. Dezember veranstaltet der NABU Emsland Mitte ab 19 Uhr für alle Mitglieder und Freunde des Naturschutzbundes einen gemütlichen Adventsabend in der Gaststätte Röckers (Helte, Helter Damm 25). Im Mittelpunkt steht dieses Mal das 40-jährige Bestehen des Vereins mit einem bebilderten Rückblick auf die Erlebnisse und Errungenschaften von 40 Jahre Naturschutzarbeit im mittleren Emsland. Außerdem wird der Meppener Bürgermeister Helmut Knurbein ein Grußwort sprechen. Daneben bleibt Zeit für viele fröhliche oder besinnliche Gespräche. Um rechtzeitige Anmeldung für das Essen (Grünkohlgericht mit Wildbraten und Fleisch vom Bentheimer Landschwein für 16,90 € oder vegetarische Wirsingrouladen für 13,50 €/Person) bei Gaststätte Röckers (Tel.: 0 59 31- 28 82) wird gebeten. Mitfahr-gelegenheiten können unter 0 59 31 - 40 99 630 angeboten oder erbeten werden. Der ursprünglich an diesem Abend geplante Bildvortrag „Natur und Landschaft der Seychellen“ wird im kommenden Jahr innerhalb der Veranstaltungsreihe „Natur am Donnerstag“  von Dr. Erhard Nerger gehalten werden.

Baumpflegeschnitt im Dörgener Moor

Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit. Foto: Marien, C.
Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit. Foto: Marien, C.

 

Die Projektgruppe Naturschutz hat sich trotz des Regenwetters nicht davon abhalten lassen, der praktischen Naturschutzarbeit nachzugehen. 32 Kopfweiden im Dörgener Moor wurden einem Pflegeschnitt unterzogen. Sie wurden vor einigen Jahren von den ehrenamtlichen Naturschützern selbst dort gesetzt und sollen sich zu Quartieren für Steinkäuze, Singvögel, Insekten und Fledermäuse entwickeln

Wohin mit all dem Laub?

Foto: NABU-May ,H.
Foto: NABU-May ,H.

 

Bei Aufräumarbeiten im Garten besser auf Laubsauger verzichten

Wenn es Herbst ist, müssen Sträucher geschnitten und das Laub zusammengerecht werden. Gartenbesitzer sollten in dem fallenden Laub keine lästige Begleiterscheinung des Herbstes sehen, sondern die Blätter liegen lassen zum Schutz von Tieren und Pflanzen---mehr

E 233: NABU gibt kritische Stellungnahme ab

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum laufenden Planfeststellungsverfahrens für den ersten Planungsabschnitt der E 233 hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) nun eine umfassende und sehr kritische Stellungnahme abgegeben.  

Weit über 50 Seiten umfasst die Einwendung. Zunächst werden einige Verfahrensfehler aufgelistet. Wesentliche Unterlagen fehlen, etwa verschiedene Gutachten zum straßenverkehrsbedingten Stickstoffeintrag in angrenzende Lebensräume. Auch die kurze Einwendungsfrist wird angesichts des großen Umfangs von 37 Aktenordnern mit Planungsunterlagen bemängelt. 

Darüber hinaus sind aber auch zahlreiche inhaltliche Fehler bei den Planungsunterlagen zu beklagen. So wird in der Verkehrswirtschaftlichen Untersuchung von 2017 die Mautpflicht für Lkw auf der E233 seit dem 1.7.2018 nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Schalltechnischen Untersuchungen nimmt zu geringe Verkehrszahlen an, so dass die Lärmemissionen unterschätzt werden.  Außerdem ist die Tiergruppe der Gastvögel in keiner Weise berücksichtigt worden, obwohl Bereiche von regionaler, landesweiter und sogar nationaler Bedeutung betroffen sind.  Bestandserfassungen anderer Tiergruppen sind veraltet und fehlerhaft. 

„Nach unserer Einschätzung ist das Vorhaben insbesondere aufgrund von Verstößen gegen arten- und habitatschutzrechtliche Vorgaben nicht genehmigungsfähig“, so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim. „Wir hoffen, dass unsere Stellungnahme nun dazu führt, dass das ganze Vorhaben noch einmal auf den Prüfstand gestellt und auch vor dem Hintergrund einer aktualisierten Kosten-Nutzen-Berechnung auf seine Erforderlichkeit überprüft wird.“ 

Die vollständige Stellungnahme des NABU steht als Download bereit. 

Wer gezielt die kritische Begleitung des Genehmigungsverfahrens der E 233 finanziell unterstützen will, kann dies durch eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Exit233“ auf das Konto des NABU Emsland Mitte, IBAN DE60266500010000011825 tun. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar. Bis 200 € reicht den Finanzbehörden die Vorlage des Kontoauszugs. Ab einer Spendenhöhe von 200 € stellt der NABU Spendenbescheinigungen aus, sofern ihm die Postadresse des Spenders bekannt gemacht wird.

Download
NABU-Stellungnahme E233, 1. Bauabschnitt
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Igelburgen anlegen und Futterstellen einrichten

Foto: NABU-Wonneberger
Foto: NABU-Wonneberger

 

Für die Igel heißt es derzeit „Futtern was das Zeug hält“. Der NABU Niedersachsen gibt Tipps, wie Sie einfache Igelburgen anlegen und die Tiere durch richtige Zufütterung unterstützen können. So überstehen die Igel sicher und gut gerüstet die Winterzeit. Igel sollten vor ihrem Winterschlaf ein Gewicht von 500-600g haben, um überleben zu können.....mehr

Igelschutz in unserer Region:

Rita Gölnitz, Meppen

05931 14530

 

Viele Besucher beim Apfeltag am Heimathaus Versen

 

Werbung für alte Obstsorten

 

Einen Tag mit Informationen rund um das Thema Apfel hat der Naturschutzbund (NABU) Emsland-Mitte gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) sowie dem Heimatverein am Heimathaus in Versen angeboten. mehr 

Foto: MTP, Schepers, H.

Biotoppflege im Fullener Moor

Fotos/Text: Marien, C.
Fotos/Text: Marien, C.
Zwei frisch geschlüpfte Ziegenmelker
Zwei frisch geschlüpfte Ziegenmelker

09.10.2018 Im Fullener Moor befindet sich eine Moorwiese, die gemeinsam von der Projektgruppe Naturschutz und dem Naturschutzverein "Land Unter e.V." gepflegt wird. Um die Fläche als Lebensraum für Offenlandarten wie z.B. Ziegenmelker, Kreuzotter und verschiedene Orchideen zu erhalten, beweidet Land Unter e.V. mit Bentheimer Landschafen die Fläche. Da zum Schutz der bedrohten Arten die Beweidung regelmäßig erst spät im Jahr aufgenommen wird, wachsen Weiden und Traubenkirschen zuvor bereits hoch auf. Daher wird ergänzend zur Beweidung der Gehhölzaufschlag jährlich durch die Projektgruppe Naturschutz zurückgeschnitten.
https://www.nabu-emsland-mitte.de/unsere-projekte/projektgruppe-naturschutz/fullener-moor/
http://www.bentheimer-landschaf.de/unsere-schutzgebiete/ein-moor-voller-orchideen/

Schönster emsländischer Naturgarten liegt in Meppen

Foto: MTP-Moormann
Foto: MTP-Moormann

 

 

Unsere NABU Naturgarten- und Fledermaus-expertin Karin Schaad aus Meppen-Rühle hat den Naturgartenwettbewerb des Emsländischen Heimatbundes gewonnen....mehr

Pflegemaßnahmen im Esterfelder Moor

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Auch in diesem Jahr hat die Projektgruppe Naturschutz den Gehölzaufschlag aus jungen Birken, Kiefern und Weiden im Naturschutzgebiet Esterfelder Moor in Meppen beseitigt.  Das gut erhaltene Kleinmoor war bis vor acht Jahren noch weitgehend verbuscht. Um das Moor vor der Austrocknung durch die Gehölze zu bewahren und um den hier vorkommenden seltenen und lichtbedürftigen Arten den Lebensraum zu erhalten, wurde das Moor ab 2010 entkusselt. So nennt man die Beseitigung der Bäume. Damit der wertvolle Lebensraum nicht erneut zuwächst, werden junge, aufkommende Gehölze einmal im Jahr zurückgeschnitten.

Vernässung des Dörgener Moores

Foto/Text: Marien, C. (August 2018)
Foto/Text: Marien, C. (August 2018)

Die Projektgruppe Naturschutz hat sich in den letzten Jahren verstärkt um die Wiedervernässung des Dörgener Moores bemüht. Drei Gräben wurden dazu an mehreren Stellen aufgestaut. Ein Staudamm hielt den Anforderungen bei extremer Witterung nicht stand und wurde von den Ehrenamtlichen mehrfach wieder hergerichtet. Nun sollte eine solide Lösung her, die allerdings den Einsatz von Maschinen notwendig machte. Die staatliche Moorverwaltung und der Landkreis Emsland unterstützten das Vorhaben und haben auf Initiative des NABU einen neuen Staudamm gebaut. Jetzt fehlt nur noch der Regen.

Exkursionen/Veranstaltungen

 

Veranstaltungen im     


November

Fr, 2. November, 17 Uhr
Auf den Spuren heimischer Eulen
Abendwanderung mit Dipl. Biol. Klaus Dieter Moormann, auch für Kinder in Begleitung von Erwachsenen. Treff: Eingang Biener Busch, Sportplatz Biene. Kosten: 3€/0€*

Mi, 14. November, 19.30 – ca. 21.30 Uhr
Naturwunder Erde
Fotografische Weltreise des Naturfotografen Markus Mauthe. Ort: Zooschule im Tierpark Nordhorn, Eingang durch die Nebentür am Eingangsgebäude, Hauptparkplatz, Heseper Weg 110. Kosten: 3€/0€*

Do, 22. November, 20 Uhr
Insektenfreundliche Stauden für den Garten
Lichtbildvortrag von Gerhard Mühring (Staudengärtnerei Mühring, Westoverledingen).
Ort: Gaststätte Roskamp, Hauptkanal links 30, Papenburg. Info: Kalle Augustin (04961-71852)

 

*Der ermäßigte Preis gilt für NABU-Mitglieder und für Kinder bis 14 Jahren

 


Hirschkäfer

 

Zur Zeit kann man wieder Europas größte Käfer, die Hirschkäfer, beobachten. Nachdem sie 4-5 Jahre als Larven im Totholz, meist von Eichen, unter der Erde gelebt haben, findet man sie im Juni und Juli als fertige Insekten vor allem an „blutenden“ Eichen -  das heißt Eichen, die kleine Wunden oder Saftmale haben -, wo sie den austretenden Baumsaft aufnehmen.

Fotos: Nerger, E.



Seltene Wasseramsel auch in unserer Region


Unserem NABU-Naturfotografen Dr. Erhard Nerger gelang einige hervorragende Aufnahmen von einer Wasseramsel, die in unserer Gegend eher selten zu beobachten ist.

Dieser amselgroße Singvogel ist eigentlich ein Bewohner klarer Gebirgsflüsse. Er ernährt sich in erster Linie von Wasserinsekten, die er bei seinen Tauchgängen erbeutet. Sein kugelförmiges Nest baut er gerne in Halbhöhlen unter Brücken oder an Uferwänden.

Als Standvogel verlässt er sein Revier nur, wenn die Gewässer zufrieren. 


Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr

 

Tag des Artenschutzes


Liste der bedrohten Tiere und Pflanzen im Emsland ist lang

Jutta Over (NABU Emsland/Grafschaft Bentheim): Die Zahl der bedrohten Arten nimmt zu

Lingen. Kiebitze gehören zu den absoluten Verlierern, sagt Jutta Over vom Nabu Emsland/Grafschaft Bentheim. Sie sind im Jahr 2017 im Emsland kaum noch zu sehen und stehen wie fast die Hälfte der 140 Brutvogelarten auf der Liste der gefährdeten Arten. Over hat für unsere Redaktion zum heutigen Tag des Artenschutzes eine Liste bedrohter Tiere und Pflanzen im Emsland erstellt.....mehr