Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Moorheide wird offen gehalten

Im Fullener Moor, westlich von Meppen, befindet sich die älteste Projektfläche der Projektgruppe Naturschutz. Eine Moorheide, die auf Initiative des NABU wiedervernässt wurde. 2018 und 2019 wurde von den ehrenamtlichen Naturschützern eine umfangreiche Pflegemaßnahme durchgeführt. Aufgewachsene Gehölze, wie Birken, Kiefern und Traubenkirschen wurden beseitigt, um den Offenlandcharakter der Moorheide wieder herzustellen. Viele der hier vorkommenden schützenswerten Arten würden bei einer vollständigen Verbuschung verdrängt. Dazu gehören z.B. Ziegenmelker, Schwarzkehlchen, Kreuzotter, Sonnentau, Schnabelried oder Rosmarinheide. Außerdem entziehen die Gehölze dem Moor Wasser und legen es somit trocken. Um zu verhindern, dass die Moorheide erneut verbuscht, werden regelmäßig nachwachsende Gehölze zurückgeschnitten. So auch in diesem Winter. Auch regnerisches Wetter und die schlechte Begehbarkeit der Fläche hielten die ehrenamtlichen Naturschützer nicht davon ab, ihrer gemeinnützigen Arbeit nachzugehen. (Fotos/Text: Marien, C.)

NABU Reiseprogramm 2022

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Wer möchte nicht die Gelegenheit haben, den majestätischen Steinadler in seinem Revier, in dem auch das Murmeltier und bunte Wiesenblumen auf Almen ihr Zuhause haben, zu erleben, oder zahllose Weißstörche im romantischen Masuren, mit etwas Glück auch Delfine vor Cornwalls blühenden Steilküsten oder den Wanderfalken im Pfälzerwald zu erblicken? All das ist möglich – unter fachkundiger Leitung des NABU-Niedersachsen-Reiseteams. Denn gerade ist das Programm „Natur und Reisen“ für 2022 erschienen – und es feiert ein Jubiläum: es ist das 25. in Folge und wieder um neue Ziele erweitert. ...mehr lesen

Bingo-Umweltstiftung fördert NABU-Projekt „Flotte Käfer“ im Emsland und in der Grafschaft Bentheim

Foto: Schaad, G.
Foto: Schaad, G.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) unterstützt den NABU-Regionalverband Emsland/Grafschaft Bentheim mit 23 000 Euro für das Projekt „Flotte Käfer“. Mit Hilfe der Förderung wollen die Naturschützer Biotope für verschiedene Käferarten in der Region schaffen. Damit soll der Lebensraum der Käfer verbessert und zugleich öffentliches Interesse für ihre Bedürfnisse geweckt werden. „Käfer sind die artenreichste und individuenstärkste Gruppe der Insekten, die ebenfalls vom „Insektensterben“ betroffen ist“, begründet Projektleiter Andreas Rakers die Initiative....mehr lesen

 

Beweidung Bokeloher Beel

Das Beel liegt in einer idyllischen Schleife der Hase bei Meppen-Bokeloh und ist ein Projektgebiet der Projektgruppe Naturschutz. Es ist geprägt durch eine parkartige Landschaft mit Dünen, Sandmagerrasen, Heide und Hudewald. Die Projektgruppe Naturschutz hatte das Gebiet vor Jahren entkusselt und für eine Beweidung hergerichtet. Nun findet im Herbst eine regelmäßige Beweidung mit Schafen durch den Naturschutzverein Land Unter e.V. als alljährlich wiederkehrende Pflegemaße statt. Auch in diesem Herbst sind die Schafe wieder auf der Fläche zu sehen. Sie fressen Gräser und junge Gehölze, um hier den Lebensraum für viele seltene Arten, wie z.B. den Ährigen Ehrenpreis oder den Pirol zu erhalten. Fotos/Text: Marien, C.

Neuer Vorstand beim NABU Emsland-Mitte

Auf dem Foto von links nach rechts: Ulrich Wilde, Thomas Fuchs, Sabine Otte, Andreas Rakers, Markus Paetzold, Tobias Suntrup, Katja Hübner, Carsten Marien.
Auf dem Foto von links nach rechts: Ulrich Wilde, Thomas Fuchs, Sabine Otte, Andreas Rakers, Markus Paetzold, Tobias Suntrup, Katja Hübner, Carsten Marien.

Auf der Mitgliederversammlung des NABU Emsland-Mitte wurde am 5. Oktober 2021 ein neuer Vorstand gewählt. Nach über 10 Jahren Vorstandsarbeit gab Thomas Fuchs den Vorstandsposten ab. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde einstimmig Ulrich Wilde aus Haren gewählt. Dr. Erhard Nerger wurde als zweiter Vorsitzender bestätigt. Mit Ulrich Wilde sind neu im Vorstand Sabine Otte als Kassenwartin und Markus Paetzold als Schriftführer. Sie übernahmen die Aufgaben von Andreas Rakers und Bernd Efken. Ulrich Wilde dankte den Ausscheidenden für die bisher geleistete Arbeit und war erfreut, dass alle drei weiter im NABU mitarbeiten werden. Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden auch Beisitzer gewählt, die den Vorstand inhaltlich unterstützen und beraten werden. Während der Mitgliederversammlung wurden die Ergebnisse und zahlreichen Aktivitäten der unterschiedlichen Arbeitsgruppen vorgestellt vom Eulenschutz, Fledermausschutz, Reptilien- und Amphibienschutz über die Nistkastenbetreuung, Naturgarten, Naturschutz bis hin zur Botanik-AG. Es wurde berichtet, dass viele Arbeiten während der Pandemie nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnten, aber jetzt wieder losgehen. Die Naturschutz-AG beispielsweise ist nun wieder mit Freischneidern und Motorsägen im Moor, um die Flächen vom Birkenaufwuchs zu befreien. Wer Interesse hat, auf irgendeine Weise beim NABU aktiv zu werden, kann sich unter der Nummer 05931-40 99 630 melden.

Keine Panik wegen Fledermaus-Tollwut

Foto: Hübner, K. Zwergfledermaus
Foto: Hübner, K. Zwergfledermaus

 

 

Vor dem Hintergrund von aktuellen Pressemeldungen, dass in den U.S.A. ein Mann an Fledermaus-Tollwut gestorben ist, erklärt der Naturschutzbund (NABU), dass Panik wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr durch heimische Fledermäusen unbegründet ist. ...mehr lesen

Die Projektgruppe Naturschutz hält das Moor offen

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Im Esterfelder Moor wurden wieder die alljährlichen Pflegearbeiten durchgeführt. Das kleine Moor im Esterfelder Forst in Meppen wurde 2010 durch die Projektgruppe Naturschutz vom Gehölzaufwuchs befreit. Um zu verhindern, dass es erneut verbuscht, werden aufwachsende Gehölze einmal im Jahr von den ehrenamtlichen Naturschützern zurück-geschnitten. Bäume würden durch ihre Verdunstung dem Moor viel Wasser entziehen und es auf diese Weise trockenlegen. Außerdem sind viele moortypische Arten , wie z.B. die Moosbeere, der rundblattrige Sonnentau oder die Blasenbinse auf einen offenen Lebensraum angewiesen.

Besichtigung der renaturierten Dalumer Moorbeeke

Begradigter Bachlauf
Begradigter Bachlauf
Renaturierter Bachlauf
Renaturierter Bachlauf

Unter dem Motto "neues Leben am Bach" führte eine Veranstaltung zur renaturierten Dalumer Moorbeeke. Siegfrid Bollmer vom Fachbereich Umwelt beim Landkreis Emsland konnte fachkundig und detailliert Informationen zu dem Naturschutzprojekt geben. Erste Vögel, Pflanzen und Insekten haben den neuen Lebensraum bereits erobert. Fazit: Ein rundum gelungenes Projekt, das gerne nachgeahmt werden sollte. Fotos/Text: Marien, C.

Neue NAJU-Gruppe in Emsbüren

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

15 Kindern lernen spielerisch die Natur kennen 

 

Der NABU Emsland Süd hat eine neue NAJU Kindergruppe gegründet. Die NAJU ist die die Kinder- und Jugendorganisation des NABU. Die Gruppe wird von der Heilpädagogin Sonja Schräer gemeinsam mit Silvia Marek geleitet. ...mehr lesen

 

 

Hirschkäfer in Not


Im Naturschutzgebiet Biener Busch habe ich einem Hirschkäfer-Männchen in auswegloser Lage wieder „auf die Beine“ geholfen. Mit fast 9cm ist er der größte Käfer in Mitteleuropa und mittlerweile relativ selten geworden. Auf der bundesweiten Roten Liste wird der Hirschkäfer in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ geführt. Der Biener Busch bietet mit viel Alt- und Totholz und alten Eichen gute Lebensbedingungen für den Hirschkäfer.
Fotos/Text: Bronsema, I.

Heidi Patzer übernimmt NABU-Igelstation

Foto: Gölnitz, P.
Foto: Gölnitz, P.

 

Über 40 Jahre hat Rita Gölnitz verletzte und geschwächte Igel bei sich zu Hause aufgenommen. Frau Gölnitz päppelte sie auf, bis sie wieder fit genug waren, um im Freien zu überleben. 

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Greifvögel sind streng geschützt

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Bedingt durch zwei aktuelle Anlässe möchte der Naturschutzbund (NABU) darüber informieren, dass sämtliche Greifvögel, die im Emsland und der Grafschaft Bentheim vorkommen zu den streng geschützten Arten gehören. Nicht nur die Tiere selbst, sondern auch ihre Lebensräume, Nester und Eier stehen unter Schutz. Die Vögel dürfen nicht verletzt, gefangen oder getötet werden und es ist nicht erlaubt sie zu stören oder ihre Nester zu beschädigen. In der Grafschaft Bentheim ereignete sich ein Vorfall, bei dem versucht wurde einen Wanderfalken zu vertreiben, indem er mit einer Drohne beunruhigt und zusätzlich mit Schreckschuss-Munition beschossen wurde. Der zweite Fall geschah im Landkreis Emsland.  Hier wurde in einer sogenannten Drahtgitterfalle auch noch eine lebendige Krähe als Köder angeboten, obwohl es verboten ist, lebende Vögel als Lockmittel zu verwenden. Beide Fälle wurden den zuständigen Behörden gemeldet.