Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Herbstfrüchte in der Meppener Kuhweide

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 Unter dem Titel Herbstkräuter, Beeren, Baumfrüchte lädt der NABU am 30. September um 18 Uhr zu einer Abendexkursion in das Naturschutzgebiet Meppener Kuhweide ein. Diplom-Biologin Jutta Over wird Wildfrüchte und ihre Verwendung vorstellen, alte Baumgestalten besuchen und über Natur-schutzmaßnahmen in dem Gebiet informieren. Ausnahmsweise wird es dabei auch möglich sein, die Sandmagerrasen und das Steilufer im abgesperrten Bereich zu besichtigen. Eine Anmeldung unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer ist erforderlich, unter 05931-4099630

oder jutta.over@nabu-emsland.de.

Treff: Eingang Schutzgebiet Meppener Kuhweide. Von Dalumer Straße 66 in die Emsaue hinunter bis zur Beschrankung fahren, GPS 52.668651, 7.262450  

Exkursionen und Veranstaltungen des NABU wieder möglich

Allmählich werden die Corona-Auflagen wieder gelockert. Somit können jetzt auch wieder die ersten Veranstaltungen stattfinden….zum  Veranstaltungskalender

Freischneiden der Moorwiese im Fullener Moor

Mechanische Pflege der Moorwiese nach Beweidung
Mechanische Pflege der Moorwiese nach Beweidung

02.09.2020 Die Projektgruppe Naturschutz betreut seit Jahren eine Moorwiese im Groß Fullener Moor. Wie in jedem Jahr wurde die Fläche auch  in diesem Spätsommer von Schafen beweidet. Dabei wird der Grasfilz, der sich über den Sommer gebildet hat, aufgefressen. Die Beweidung findet erst spät im Jahr statt, um seltene Pflanzen und bodenbrütende Vögel zu schützen. Gehölze, wie z.B. Weide, Birke und spätblühende Traubenkirsche wachsen bis zum Einsetzen der Beweidung so hoch, dass sie von den Schafen nicht mehr abgefressen werden können. Daher führen die ehrenamtlich aktiven Naturschützer der NABU- Projektgruppe Naturschutz in jedem Jahr zusätzliche mechanische Pflegearbeiten mit Freischneidegeräten durch. So finden die schützenswerten Arten im kommenden Jahr wieder ideale Bedingungen in ihrem Lebensraum vor.  Foto/Text: Marien, C.

45.412 Unterschriften für die Artenvielfalt!

 

 

Volksbegehren hat erste Hürde locker genommen.

 

 

Was für ein Erfolg! 

45.412 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt.Jetzt! 

konnten innerhalb von acht Wochen gesammelt werden - damit fast doppelt so viel, wie für die Zulassung des Volksbegehrens benötigt! Vor allem die Aktiven vor Ort und mittlerweile über 200 unterstützende Organisationen haben zu diesem Erfolg beigetragen - dafür meinen herzlichen Dank! ...mehr lesen


Treffen von Landvolk und NABU

Foto: Schwering, M.
Foto: Schwering, M.

"Nicht immer einer Meinung, aber immer miteinander reden"  

Geeste / Meppen. Auf Einladung von Helmut Schwering, Kreisvorsitzender des Emsländischen Landvolks in Meppen, kamen NABU-Vertreter aus verschiedenen Ortsgruppen nach Geeste, um sich den Betrieb mit Milchkühen und Biogasanlage anzusehen und mit Vertretern des Landvolks zu reden.  

Von besonderem Interesse war für die Naturschützer eine im letzten Jahr angesäte Wildblumenfläche, deren Aufwuchs in der Biogasanlage Verwendung finden soll. Begrüßt wurde von den Naturschützern, dass es sich bei den ausgesäten 27 blütenreichen Pflanzenarten zu einem großen Teil um heimische Arten wie Wilde Möhre, Rainfarn, Natternkopf und Wegwarte handelt, die Honigbienen und wildlebenden Insekten viel Nektar und Pollen bieten. Gelobt wurde auch, dass die Fläche über 5 Jahre nicht umgebrochen wird, so dass der Boden im Winter von Vegetation bedeckt ist und Kleintiere in den Pflanzen überwintern können. Helmut Schwering erklärte, dass die Menge und Qualität des Aufwuchses im Hinblick auf die Nutzung in der Biogasanlage deutlich schlechter sei als bei Mais und damit die Anlage der Wildblumenfläche wirtschaftlich im Vergleich zu einem Maisanbau ein Verlustgeschäft darstelle. Eine Förderung gebe es bisher nicht. Landwirt und Naturschützer waren sich einig, dass eine finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Mitteln sinnvoll wäre, damit auf mehr Flächen artenreiche Blumenmischungen angebaut werden können und die Monotonie der Maisäcker unterbrochen wird. 

Wichtigstes Fazit aller Teilnehmer gerade vor dem Hintergrund der laufenden Diskussionen umd das Volksbegehren Artenschutz und die Proteste von Landwirten war jedoch: "Landvolk und NABU sind nicht immer einer Meinung, aber wir vor Ort wollen auf jeden Fall immer wieder miteinander reden." Denn inhaltlich liegen die Positionen gar nicht so weit auseinander. Beide Organisationen werben dafür, dass die Verbraucher bereit sind, mehr Geld für regionale Produkte zu bezahlen, die unter Berücksichtigung des Tierwohls oder biologisch erzeugt wurden, so dass die Landwirte eine auskömmliche Bezahlung für ihre Arbeit erhalten. Die Naturschützer bestätigten auch noch einmal die Zusage des NABU, dass das Volksbegehren eingestellt wird, sobald die Vereinbarungen des Niedersächsischen Weges in Gesetze umgesetzt sind. 

Gebänderter Pinselkäfer

Unser NABU-Fotograf Dr. Erhard Nerger streift wie immer mit offenen Augen durch unsere heimische Natur und wird häufig dabei fündig.

Er schreibt zu seinem Foto: Im Wesuweer Moor habe ich zufällig eine interessante Käferart gefunden, den Gebänderten Pinselkäfer (Trichius fasciatus). Er wird 8-12mm lang, sieht einer Hummel ähnlich und ist im Flachland nur selten zu finden ist. Eigentlich sind Lichtungen und Waldränder im Gebirge sein bevorzugter Lebensraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Pollen und Nektar, die Larven von morschem Holz

 

Schmetterlinge in der Tinner Dose

Foto: Rosenbauer, F.
Foto: Rosenbauer, F.

Aktuell plant eine Expertengruppe um Prof. Dr. Frank Rosenbauer Untersuchungen an der Schmetterlingsfauna der Tinner Dose, um die Folgen des Moorbrands auf diese Tierartengruppe abschätzen können. Bereits von 2014 bis 2018 hatten die Experten die Schmetterlinge auf dem Schießplatz in Meppen systematisch untersucht. Bereits im ersten Jahr wurden insgesamt 286 Arten erfasst. Dabei konnte eine außergewöhnlich hohe Anzahl von bestandsgefährdeten Schmetterlingsarten nachgewiesen werden. In der Roten Liste Niedersachsens (LOBENSTEIN 2004) sind insgesamt 67 der nachgewiesenen Arten aufgeführt, die sich wie folgt verteilen: RL 1 "vom Aussterben bedroht" = 12 Arten, RL 2 "stark gefährdet" = 18 Arten und RL 3 "gefährdet" = 37 Arten. Weitere 35 Arten sind in der Vorwarnliste Niedersachsens genannt. 

Unter anderem wurde als eine besondere Nachtfalterart in der Sprakler Heide/Tinner Dose der Heidekraut-Fleckenspanner Dyscia fagaria (THUNBERG, 1784) (s. Foto) gefunden. Diese Art ist hochgradig spezialisiert und benötigt großflächig offene Sandheiden, wo die Raupen an Besenheide auf rohbodenreichen und wärmebegünstigten Stellen (gern auf Dünenkuppen) leben. Eine Vergrasung der Heide entzieht dem Heidekraut-Fleckenspanner rasch die Lebensgrundlage. In den Roten Listen Niedersachsens und ganz Deutschlands ist die Art jeweils in der Kategorie „vom Aussterben bedroht“ gelistet. In der Sprakeler Heide lebt die letzte, kleine Population des Heidekraut-Fleckenspanners Südwestniedersachsens. 

Insgesamt wurde festgestellt, dass das Waffenerprobungsgelände bei Meppen eine außerordentlich wichtige Stellung für den Schmetterlingsartenschutz Nordwestdeutschlands einnimmt. Für einige Arten ist das Gelände offenbar sogar von deutschlandweiter Bedeutung.

Eine erste Publikation zu der Erfassung in 2014 ist nebenstehend als Downlowd verfügbar. Ein weiteres Manuskript, in der auch Ergebnisse aus anderen Mooren, wie den Restmooren des ehemaligen Bourtanger Moores, berücksichtig werden, befindet sich in Vorbereitung. Gerade weil diese Ergebnisse aus den Jahren vor dem Moorbrand vorliegen, wäre eine Untersuchung der Bestände nach diesem Ereignis um so interessanter und die Ergebnisse um so aussagekräftiger.

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Rosenbauer et al. Schießplatz-Meppen Mel
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Buchtipp: "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle

Umweltbildung zum Genießen 

Sommerzeit - Coronazeit - Zeit für Bücher und Gartenarbeit. Ich habe in den vergangenen Tagen "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle gelesen und es hat mich begeistert. Zum einen ist da die wunderschöne Geschichte von zwei Frauen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen. Zum anderen - und deshalb steht der Buchtipp auf dieser Internetseite - enthält das Buch sehr liebevolle, teils poetische Beschreibungen von Insekten, Pflanzen und Gärten. So ganz nebenbei erfährt man viel über Insekten (insbesondere Glühwürmchen) und das Insektensterben. Darüber hinaus macht der Text Lust, selbst einen Garten naturnah zu gestalten oder einen Themengarten anzulegen - selbst wenn man das schon getan hat. Mich hat das Buch auch angeregt, so manches noch einmal genauer zu recherchieren. Das passiert mir bei Romanen sonst eher selten. Umweltwissen wird hier auf eine andere, leichte Weise vermittelt, was eine tolle Ergänzung zu den üblichen Sachbüchern, Vorträgen und Führungen ist und sicher weitere Menschen anspricht. Insgesamt ist es eine sehr schöne Lektüre für Garten- und Naturliebhaber, aber auch ein nettes Geschenk "mit Hintergedanken" für Bekannte oder Nachbarn mit Schottergärten. Kleiner Nachteil: Da die zwei Hauptfiguren Frauen sind, fühlen Männer sich vermutlich von dem Buch nicht so stark angesprochen. (ISBN: 9783596705306, 10,99 €) 

Übrigens zum Thema "Glühwürmchen": Ich habe als Kind auch mal Glühwürmchen gesehen und sie haben mich begeistert und bezaubert. Hier im Emsland habe ich nie welche entdeckt. Andere Aktive im NABU berichten von Sichtungen vor 10 oder 25-30 Jahren. Gibt es wohl noch aktuelle Vorkommen ? Falls jemand in der letzten Zeit noch Glühwürmchen im Emsland gesehen hat, würde ich mich über eine Mail mit Fundortangabe an kdpr.huebner@t-online.de freuen

Und wer sich jetzt fragt, was Glühwürmchen überhaupt sind, warum sie "glühen" und welche Lebensraumansprüche haben und wer nicht abwarten kann, bis diese Fragen im Buch geklärt werden, der sei auf folgende Internetseite (aus der Schweiz) verwiesen:

http://www.gluehwuermchen.ch  

Katja Hübner

Schildkröten sorgen für exotische Anblicke

Amerikanische Schmuckschildkröte, Fto: Nerger. E.
Amerikanische Schmuckschildkröte, Fto: Nerger. E.

Amerikanische Schmuckschildkröten sind immer öfter in der Region zu sehen. 

So mancher, der jetzt im Sommer an den Ufern der Hase, der Dinkel oder anderer Gewässer im Emsland und der Grafschaft entlang geht, kann sich schon einmal in die Sümpfe Floridas versetzt fühlen: Es kann tatsächlich sein, dass man eine Schildkröte auf angeschwemmtem Holz oder Steinen die Sonne genießen sieht. In der Regel handelt es sich dabei um Amerikanische Schmuckschildkröten....mehr lesen


Mörder am Dalumer Geestmoor beobachtet

Foto: Bronsema, I.
Foto: Bronsema, I.

Unser Dipl. Biologe Andreas Rakers sagt zu diesem Foto: Das Insekt ist die Gelbe Raubfliege (Laphria flava), auch Gelbe Mordfliege genannt. Sie ähnelt Hautflüglern, wie Hummel oder großen Wildbienen, ist aber eine Fliege, und näher mit Bremse und Wadenstecher verwandt. Für Menschen ist sie ungefährlich. Sie jagt Insekten, und auf dem Foto ist sie dabei einen Käfer mit ihrem Stechrüssel auszusaugen. Die Gelbe Raubfliege ist in der Nähe von Holzklaftern oder Totholz zu finden. Die Larven fressen Käferlarven im Holz. Dazu legt die Fliege ihre Eier in die Gangöffnungen. Die Gelbe Raubfliege ist nicht selten, aber, wie alle Raubfliegen, in der Bevölkerung nicht sehr bekannt.

Seltener Amphibienfund im Emsland-ein Bergmolch

Foto/Text: Suntrup, T.
Foto/Text: Suntrup, T.

In einem Wald bei Haselünne-Lotten konnte am Sonntag die Reptilien und Amphibien AG des NABU Emsland-Mitte  einen besonderen Fund machen – Einen Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)!

Der Hinweis eines Anwohners führte zu dieser im Emsland seltenen Entdeckung! Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner der Mittelgebirge. Aber auch im Flachland finden sich einzelne verstreute Populationen.

Im Emsland gibt es Nachweise im Eleonoren Wald bei Vrees und im Süden bei Salzbergen.

Nach unserem Kenntnisstand ist der heutige Fund der erste im mittleren Emsland!

Gartenlust in Corona-Zeiten – Für mehr Natur im Garten

Foto: Kerssens, G.
Foto: Kerssens, G.

 

 

 

Jeder kann etwas für die Artenvielfalt tun, gerade im eigenen Garten oder auf dem Balkon. Der NABU Emsland setzt sich für mehr Vielfalt im Garten ein: Er stellt Tipps und Tricks zur Verfügung und hilft dabei, den eigenen Garten oder Balkon in einen Wohlfühl-Ort zu verwandeln, in dem auch Vögel, Bienen, Igel und Co. ein Zuhause finden.....mehr lesen

Meppen mag dich

 

Zur Zeit müssen die geplanten Exkursionen des NABU Emsland Mitte ausfallen. Nun möchte uns unsere Dipl. Biologin Jutta Over die Natur auf andere Weise etwas näher bringen mit ihren Beobachtungen in der Meppener Umgebung:

Wenn der Austernfischer vom Flachdach pfeift

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

"Emslandstorch“ brütet immer häufiger in Siedlungsgebieten

Die Besiedlung des Binnenlandes durch den Austernfischer begann in den 1920er Jahren entlang der größeren Flusstäler. Etwa ab 1935 wurde er vermehrt auch in unserer Region beobachtet, in der Grafschaft etwa an den Flussufern von Dinkel und Vechte, in der Piccardie oder im Syenvenn. Noch bis Mitte der 2000er Jahre waren Austernfischer hier außerhalb der Waldgebiete sehr verbreitet. Inzwischen sind sie in den Acker- und Wiesengebieten fast vollständig verschwunden – dafür nehmen die Beobachtungen im besiedelten Raum zu...mehr lesen

Keine Corona-Gefahr durch heimische Fledermäuse

Foto: Hübner, K.
Foto: Hübner, K.

Die Herkunft des aktuellen Corona-Virus (SARS-CoV-2), mit dem sich zuerst Personen auf einem Wildtiermarkt in China infiziert hatten, ist noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem werden immer wieder allgemein „Fledermäuse“ als Übertragungswirt auf den Menschen genannt. Der Naturschutzbund (NABU) weist darauf hin, dass es weltweit über 1.400 Fledermausarten gibt und die 25 in Deutschland heimischen Arten kein Reservoir für Corona-Viren darstellen. Es besteht daher keine Ansteckungsgefahr für Menschen, wenn die Fledertiere ihre Sommerquartiere in Häusern beziehen....mehr lesen


Vogel am Fenster ? – Naturschutz durch Nichtputzen

Foto: NABU-May, H.
Foto: NABU-May, H.

Kaum beginnt die Brutzeit, taucht das Problem wieder auf. Immer wieder rufen besorgte Bürger in der NABU-Regionalgeschäftsstelle an und melden Vögel, die immer wieder gegen oder an der Fensterscheibe hoch fliegen und auf sie einhacken. „Der Grund für dieses Verhalten ist, dass die Vögel im Fenster ihr Spiegelbild erblicken und dies für einen fremden Artgenossen in ihrem Brutrevier halten, der attackiert und vertrieben werden muss,“ erklärt Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU. Besonders häufig zeigen Bachstelzen, Buchfinken, Amseln und Rabenkrähen dieses Verhalten. Für die Vögel bedeutet dies zwar Stress, doch kommt es nur selten vor, dass sich die Tiere verletzen. Meist legt sich das Verhalten nach ein paar Tagen wieder von selbst. „Wer Abhilfe schaffen möchte, muss verhindern, dass die Scheibe spiegelt. Dazu können übergangsweise Fliegengitter, Pappen, Tücher oder ähnliches außen vor das Fenster gehängt oder die Rollläden geschlossen werden. Allerdings kommt es oft vor, dass der betreffende Vogel dann zum nächsten Fenster wechselt und sich da abreagiert,“ beschreibt Hübner aus eigener Erfahrung. Als vorbeugende Maßnahme ist es sinnvoll, beim Frühjahrsputz auf die Reinigung der Fenster zu verzichten, denn ungeputzte Scheiben spiegeln deutlich weniger. „Die ersten sonnigen Frühjahrstage kann man mit angenehmeren Dingen als Fensterputzen verbringen und wer Besuch bekommt, braucht sich nicht verschämt zu entschuldigen, sondern kann stolz auf seine hauseigene Naturschutzmaßnahme hinweisen,“ empfiehlt die Vogelschützerin als entspannte Vorgehensweise. 


Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr lesen