Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Im Tal der Biber

Foto: Hübner, K.
Foto: Hübner, K.

Der NABU lädt am 17. Juli von 15 - ca 18 Uhr zu einer Familienwanderung ins Hasetal ein. Gemeinsam mit Diplom-Biologin Jutta Over können Kleintiere und Biberspuren entdeckt werden. Blühende Kräuter im Ufersaum werden vorgestellt, darunter Mädesüß gegen Fieber und Baldrian gegen Schlaflosigkeit. Die Wanderung wird durch Spiele aufgelockert. Für ein kleines Picknick sollte ein Rucksack mit Proviant mitgebracht werden. Die Strecke ist nicht für Kinderwagen geeignet. Eine Anmeldung bei der NABU Regionalgeschäftsstelle, Tel. 05931 – 4099630 ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Für NABU-Mitglieder und Kinder unter 14 Jahren ist die Teilnahme kostenfrei, andere Interessierte werden um 3 € gebeten. Treffpunkt ist der Parkplatz am Friedhof in Meppen-Bokeloh (gegenüber dem Gemeindehause, Am Kirchberg 1)

Hirschkäfer in Not


Im Naturschutzgebiet Biener Busch habe ich einem Hirschkäfer-Männchen in auswegloser Lage wieder „auf die Beine“ geholfen. Mit fast 9cm ist er der größte Käfer in Mitteleuropa und mittlerweile relativ selten geworden. Auf der bundesweiten Roten Liste wird der Hirschkäfer in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ geführt. Der Biener Busch bietet mit viel Alt- und Totholz und alten Eichen gute Lebensbedingungen für den Hirschkäfer.
Fotos/Text: Bronsema, I.

Der NABU-Garten blüht

Dr. Erhard Nerger, stellv. Vorsitzender des NABU Emsland-Mitte, merkt anerkennend an:
„Aus dem NABU-Garten ist nach mehreren Jahren harter Arbeit ein wirkliches Vorzeigeprojekt geworden. Man kann die Arbeit von Karin und Gerhard Schaad und ihren Helfer*innen gar nicht hoch genug einschätzen. Mit viel Liebe und Arbeit haben sie hier ein Kleinod geschaffen. Durch den Bau der Remise, für deren Planung und Beantragung von Fördergeldern vor allem Thomas Fuchs verantwortlich zeichnet, ist das Ganze noch weiter aufgewertet worden.“

Die Remise ist jetzt fertig. Diese hat einen abgeschlossenen Teil zur Aufbewahrung von Gartengeräten sowie einen offenen überdachten Bereich mit Sitzbank und Tisch, in dem sich fleißige Gärtner und Besucher ausruhen oder Schutz vor Regenschauern finden können. 
Hackschnitzelwege sind angelegt. Dazu musste in Handarbeit Sandboden ausgehoben und an anderer Stelle im Garten abgelagert werden. Viele der im NABU-Garten wachsenden Pflanzen sind beschildert, damit interessierte Besucher den Namen der Pflanze erfahren können. 

Wer Lust zum Mitgärtnern hat und aktiv etwas für die Naturvielfalt tun möchte, bitte bei Karin Schaad, Tel. 05931/17519, melden. Fotos: Schaad, G. / Bronsema, I., Text: Schaad, G.

Dr. Erhard Nerger mit der Kamera unterwegs:

Unser Naturfotograf, Dr. Erhard Nerger, hat bei seinen Streifzügen durch Meppens Umgebung wieder beindruckende Aufnahmen von gerade flügge gewordenen Steinkäuzen und seltenen Orchideen mitgebracht.

Heidi Patzer übernimmt NABU-Igelstation

Foto: Gölnitz, P.
Foto: Gölnitz, P.

 

Über 40 Jahre hat Rita Gölnitz verletzte und geschwächte Igel bei sich zu Hause aufgenommen. Frau Gölnitz päppelte sie auf, bis sie wieder fit genug waren, um im Freien zu überleben. 

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Dr. Erhard Nerger rettet einen Falken

Foto: Nerger, Dr. E.
Foto: Nerger, Dr. E.

Dr. Erhard Nerger berichtet: Nach einigen Wochen Pflege konnte ich jetzt einen bei uns sehr seltenen Falken, den Merlin, in der Tinner Dose geheilt frei lassen. Der männliche  Vogel war mir aus Meppen als Turmfalke gebracht worden und konnte seinen rechten Flügel nicht ordentlich gebrauchen, wohl auf Grund eines Bänderschadens. Gebrochen war jedenfalls nichts. Merline sind die kleinsten Falken Europas und brüten im Norden und Osten Europas, Asiens und Nordamerikas. Bei uns erscheinen sie ab und an auf dem Durchzug

Jungvögel nicht unnötig aus der Natur entnehmen

Foto: Hübner, K. Junge Amsel
Foto: Hübner, K. Junge Amsel

Es ist Brutzeit. Schon verlassen die ersten Jungvögel ihre Nester. Beim NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim klingelt regelmäßig das Telefon. „Immer wieder rufen bei uns besorgte Bürger an, die Jungvögel gefunden haben und diesen helfen möchten“, so Mitarbeiterin Katja Hübner. „In den meisten Fällen handelt es sich bei scheinbar hilflosen Tieren jedoch nicht um Waisen, sondern um fast flugfähige Jungvögel mit relativ vollständigem Gefieder, die durch – besonders kläglich klingende - Bettelrufe noch mit ihren Eltern in Verbindung stehen“, erklärt Hübner. Auch Eulen verlassen oftmals als halbgroße Jungvögel die zu eng gewordene Brutstätte und sitzen bis zur Flugfähigkeit als "Ästlinge" im bodennahen Strauchwerk. Solange menschliche Beobachter sich in der Nähe der Jungtiere aufhalten, kehren die Altvögel nicht zu diesen zurück. „Wer einen solchen kräftig wirkenden Scheinwaisen findet, sollte ihn deshalb nicht einsammeln, sondern am besten in Ruhe lassen oder erforderlichenfalls an einen geschützten Ort, wie etwa eine Hecke, umsetzen“, so Hübner. Noch nackte Jungvögel sollten möglichst vorsichtig ins Nest zurückgesetzt werden. Die Vögel stören sich - im Gegensatz zu manchen Säugetieren – nicht am menschlichen Geruch. Jungvögel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt

Kaum noch Kiebitz & Co - Woran liegt es?

Foto: Nerger, Dr. E. Uferschnepfe
Foto: Nerger, Dr. E. Uferschnepfe

 

Aktuell erreichen den Naturschutzbund (NABU) immer wieder Anfragen, warum kaum noch Wiesenvögel wie Kiebitz, Großer Brachvogel und Feldlerche zu sehen sind. „Tatsächlich brechen die Bestände dieser Arten massiv ein“, erklärt Erhard Nerger, Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes Emsland/ Grafschaft Bentheim. „Hauptursache ist die Intensivierung der Landwirtschaft und Zerstörung von Lebensräumen durch Bebauung. 

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Mauerbienen, Schlupfwespe, Kreuzottern

Dr. Erhard Nerger bemerkt zu seinen Bildern von der Rostroten Mauerbiene und einer Goldwespe am Insektenhotel im NABU-Garten und vom Kommentkampf der Kreuzottern, die er im Wesuweer Moor beobachten konnte:

Bei den Kreuzottern kann man auf dem Bild schön die unterschiedliche Kopfzeichnung sehen. Die Goldwespe lebt parasitisch unter anderem von Mauerbienen. Sie legt ein Ei in die Niströhre der Bienen und die daraus schlüpfende Larve frisst Eier oder Larven der Mauerbiene und deren Vorräte.

Greifvögel sind streng geschützt

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Bedingt durch zwei aktuelle Anlässe möchte der Naturschutzbund (NABU) darüber informieren, dass sämtliche Greifvögel, die im Emsland und der Grafschaft Bentheim vorkommen zu den streng geschützten Arten gehören. Nicht nur die Tiere selbst, sondern auch ihre Lebensräume, Nester und Eier stehen unter Schutz. Die Vögel dürfen nicht verletzt, gefangen oder getötet werden und es ist nicht erlaubt sie zu stören oder ihre Nester zu beschädigen. In der Grafschaft Bentheim ereignete sich ein Vorfall, bei dem versucht wurde einen Wanderfalken zu vertreiben, indem er mit einer Drohne beunruhigt und zusätzlich mit Schreckschuss-Munition beschossen wurde. Der zweite Fall geschah im Landkreis Emsland.  Hier wurde in einer sogenannten Drahtgitterfalle auch noch eine lebendige Krähe als Köder angeboten, obwohl es verboten ist, lebende Vögel als Lockmittel zu verwenden. Beide Fälle wurden den zuständigen Behörden gemeldet. 

Uferschwalben

 

Unser Naturfotograf, Dr. Erhard Nerger, entdeckte bei seinen Beobachtungen im Emsland diese Uferschwalben.

Sie sind jetzt aus dem Winterquartier zurück und beziehen ihre Niströhren, bzw. bauen sich neue.


Fledermäuse

Teichfledermaus; Foto: Hübner, K.
Teichfledermaus; Foto: Hübner, K.

 

Fledermaus gefunden – Was nun ?

 

 

Die Tage werden länger und endlich steigen die Temperaturen. „Jetzt ist die Zeit, wo die Fledermäuse aktiv werden, aus dem Winterschlaf erwachen und von den Winterquartieren in ihre Sommerquartiere umziehen.

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Bäume schneiden, Hecken stutzen

Foto: Nerger, Dr. E.
Foto: Nerger, Dr. E.

 

 

Emsland/ Grafschaft Bentheim - Da den NABU Emsland/Grafschaft Bentheim momentan vermehrt Anrufe erreichen, die sich rund um das Thema Baumfällungen und Heckenschnitte drehen, informiert der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim in dieser Pressemitteilung darüber, was beim Bäume fällen und Hecken schneiden beachtet werden muss.

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Rauchschwalbe - Sommervogel in Nöten

Foto: Nerger, Dr. E.
Foto: Nerger, Dr. E.

Die Rauchschwalbe ist eine aussichtsreiche Kandidatin bei der noch bis zum 19. März laufenden Wahl zum diesjährigen Vogel des Jahres – sie schaffte es nach der Vorwahl unter die „Top Ten“. Abgestimmt werden kann noch bis zum 19.März unter www.vogeldesjahres.de  Dass dadurch der Fokus der Öffentlichkeit auch auf diesen „beliebten“ Vogel fällt, der für viele Menschen als Symbol des Sommers gilt – „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, wie der Volksmund seit Jahrhunderten sagt –, freut sich Hanna Clara Wiegmann von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim, „denn die Rauchschwalbe steht unter großem Druck – sie ist bereits in der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Arten angekommen“, so Wiegmann weiter. ...mehr lesen