Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. 

 

 

NABU aktuell

Wildblumenwiesen – bunt und voller Leben

Foto: Fuchs, S.
Foto: Fuchs, S.

Am 19. März lädt der NABU Emsland Mitte zu einem Bildvortrag über Wildblumenwiesen ein. Diplom-Ingenieurin Maike Hoberg wird auf unterhaltsame Weise Tipps zur Anlage und Pflege solcher Wiesen und Informationen über die vorhandenen Fördermöglichkeiten geben. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Großen Saal des Kolpinghauses (Kolpingstr. 6, Meppen). Im Anschluss daran findet die Jahreshauptversammlung der NABU-Kreisgruppe statt, bei der unter anderem die vielen Arbeitsgruppen die Ergebnisse ihres Engagements vorstellen werden.

Veranstaltungen des NABU in unserer Region

 

Sa, 9. März, 10 – 13 Uhr

Großer Nisthilfen-Infostand in Lingen
Beratung, große Auswahl an Bauplänen und Nistkästen. Ort: Am Markt/Ecke Lookenstraße. Info: Thomas Weber (05977-1597), Bernward Rusche (0170-8035870).

 

Samstag, 16. März, 9 Uhr
Papenburg räumt auf
Teilnahme an der Müllsammelaktion der Stadt Papenburg. Aufgeräumt wird hinter den Caritas-Werkstätten an der Werthmannstraße
Treff: Caritas-Werkstätten
Anschließend gemeinsames Frühstück in Naschkes Garten (alte Diele)
Kontakt: Wolbert Schmitz (0151-51768535)

 

Di, 19. März, 19 Uhr
Wildblumenwiesen – bunt und voller Leben!
Tipps zur Anlage, Pflege und Fördermöglichkeiten. Vortrag von Dipl.-Ing. (FH) der Landschaftsentwicklung Maike Hoberg
Ort: Kolpinghaus Meppen, Kolpingstr. 6, Großer Saal. Anschl. Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Emsland-Mitte

 

Sa, 23. März, 14 – ca. 16 Uhr
Ökologische Vielfalt im Hutewald
Fachkundige Wanderung mit Carl Hesebeck am Kurbad in Bad Bentheim
Treff: Am Bade 6, Alte Revierförsterei, Eingang zum Hutewald

 

So, 24. März, 10 – ca. 12 Uhr
Die Wälder von morgen
Exkursion in junge Waldgebiete mit Carl Hesebeck. Wie schafft die moderne Forstwirtschaft den Spagat zwischen Naturschutz-, Nutzungs- und Erholungsansprüchen?
Treff: Verlängerung Drievordener Straße entlang Quendorfer See in Schüttorf, 1,3 km hinter der Autobahnbrücke, vierter Weg rechts
Kosten: 3€/0€*

 

Do, 28. März, 17 – 20 Uhr
Kostbare Wildkräuter – Teil 1
Wir gehen auf Entdeckungsreise, erkunden erste Frühlingspflanzen und bereiten aus Wildkräutern und Obst einen Smoothie zu. Treff: Parkplatz Volkspark Bokel  (gegenüber Autohaus Giese), Papenburg; Referentin: Anna Theresia Husmann; Anmeldungen bei Kalle Augustin: info@nabu-emsland-nord.de
Teilnehmergebühr: 10€ + ca. 1,50€ für Obst

 

Sa, 30. März, 10 Uhr
Bei Coburger Lämmern zu Gast
Führung auf dem Arche Naturhof Buschwiesen und Einblicke in die Kinderstube der Tiere.
Treff: Hofladen Ecke Klausenstr./Am Schnappen in Freren.
Kosten: 5 €

 

*Der ermäßigte Preis gilt für NABU-Mitglieder und für Kinder bis 14 Jahren

 

Vogel am Fenster ? – Naturschutz durch Nichtputzen

Foto: NABU-May, H.
Foto: NABU-May, H.

 Kaum beginnt die Brutzeit, taucht das Problem wieder auf. Immer wieder rufen besorgte Bürger in der NABU-Regionalgeschäftsstelle an und melden Vögel, die immer wieder gegen oder an der Fensterscheibe hoch fliegen und auf sie einhacken. „Der Grund für dieses Verhalten ist, dass die Vögel im Fenster ihr Spiegelbild erblicken und dies für einen fremden Artgenossen in ihrem Brutrevier halten, der attackiert und vertrieben werden muss,“ erklärt Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU. Besonders häufig zeigen Bachstelzen, Buchfinken, Amseln und Rabenkrähen dieses Verhalten. Für die Vögel bedeutet dies zwar Stress, doch kommt es nur selten vor, dass sich die Tiere verletzen. Meist legt sich das Verhalten nach ein paar Tagen wieder von selbst. „Wer Abhilfe schaffen möchte, muss verhindern, dass die Scheibe spiegelt. Dazu können übergangsweise Fliegengitter, Pappen, Tücher oder ähnliches außen vor das Fenster gehängt oder die Rollläden geschlossen werden. Allerdings kommt es oft vor, dass der betreffende Vogel dann zum nächsten Fenster wechselt und sich da abreagiert,“ beschreibt Hübner aus eigener Erfahrung. Als vorbeugende Maßnahme ist es sinnvoll, beim Frühjahrsputz auf die Reinigung der Fenster zu verzichten, denn ungeputzte Scheiben spiegeln deutlich weniger. „Die ersten sonnigen Frühjahrstage kann man mit angenehmeren Dingen als Fensterputzen verbringen und wer Besuch bekommt, braucht sich nicht verschämt zu entschuldigen, sondern kann stolz auf seine hauseigene Naturschutzmaßnahme hinweisen,“ empfiehlt die Vogelschützerin als entspannte Vorgehensweise.

 

 

NABU gibt Tipps zum Nistkastencheck

Foto: Siemering, A.
Foto: Siemering, A.

 

Mit zunehmender Tageslänge geraten unsere Gartenvögel in Hochzeitsstimmung, teilt Jutta Over von NABU Emsland/Grafschaft Bentheim mit. Vorhandene Nistkästen werden jetzt schon von den Meisen inspiziert. Auch Amseln, Singdrosseln, Buchfinken und daheim gebliebene Stare beginnen, ihre Reviere zu besetzen und lauthals durch Gesang zu verteidigen. Viele Gartenbesitzer möchten den Vögeln gern ein Zuhause im Garten bieten. Dabei gibt es Einiges zu beachten....mehr

Kleiner Helfer ...oder es wird Frühling

Foto: Niemann, D.
Foto: Niemann, D.

 

 

 

 Kleiner Helfer

 

Bei der Auslieferung von zwei  Eulenkästen hatten unsere ehrenamtlichen Helfer am Samstag, d. 23. Februar in Haren ein ungewöhnliches  Erlebnis. Beim Aufhängen der Steinkauzröhren setzte sich eine kleine Biene direkt auf den Akkuschrauber. Das ist zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich.

… es wird Frühling!.

Entkusselung im Groß Fullener Moor

vorher
vorher
nachher
nachher

23.02.2019 Die Projektgruppe Naturschutz hat die Entkusselungsarbeiten im Groß Fullener Moor für diesen Winter beendet. An sechs Wochenenden fanden Arbeitseinsätze statt. Mit Motorsäge, Machete und Freischneider wurden die Gehölze im Moor zurückgeschnitten. Einzelne Bäume wurden nicht gefällt, sondern "geringelt". An diesen Bäumen wurde ringförmig die Rinde am Stamm entfernt, damit sie absterben. Solange sie stehen bleiben, dienen sie Vögeln als Ansitz und Wildbienen als Lebensraum.
Gehölze entziehen dem Moor viel Wasser und legen es auf diese Weise trocken. Außerdem ist ein offener bis halboffener Lebensraum wichtig für viele lichtbedürftige, bedrohte Tier- und Pflanzenarten, die hier vorkommen. So wurde z.B. mit Freude festgestellt, dass sich die seltene Rosmarinheide im Gebiet wieder ausbreitet, nachdem sie schon fast verschwunden war.
Der NABU bedankt sich bei allen fleißigen Mitstreitern für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Fotos/Text: Marien, C.

Erfahrungsaustausch unter den Nistkastenbetreuern

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder die Nistkastenbetreuer. In lockerer Runde bei Kaffee und Kuchen wurden Erfahrungen aus dem letzten Brutjahr ausgetauscht, sowie auch Vor- und Nachteile von Holz- und Holzbetonkästen diskutiert. Die in den letzten Wochen durchgeführte Kontrolle ergab eine gute Belegung der Nisthilfen, von denen nun einige ergänzt oder ausgetauscht werden müssen. Unsere Betreuer sind in den Gebieten Stadt-Wall, Koppelschleuse, Helter Tannen, Schwefinger Tannen, Kosse Tannen und Esterfelder Forst unterwegs. Unter anderem wurde über die Nachwuchssorgen diskutiert und überlegt, wie man dieses Problem lösen könnte. Engagierte Helfer sind jederzeit herzlich willkommen, um in einem tollen Team mitzuarbeiten. Großen Anklang fand der Vorschlag, jedes Jahr eine Fahrradtour in eines der betreuten Gebiete durchzuführen, um diese kennenzulernen.

NABU gibt Tipps zur Fütterung von Vögeln im Winter

Hygiene ist das A und O

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 

Lingen. "Für viele ist das Füttern von Vögeln in ihrem Garten ihr Zugang zur Natur", sagt Bernward Rusche vom Naturschutzbund Emsland/ Grafschaft Bentheim. Vor allem im Winter sind die gefiederten Tiere auf zusätzliche Nahrung vom Menschen angewiesen. Von wann bis wann gefüttert werden sollte und was es dabei zu beachten gilt, verrät der Experte im Pressegespräch. mehr 

Alte Handys für den Naturschutz

Foto: NABU-Hennigs, S.
Foto: NABU-Hennigs, S.

Der Naturschutzbund sammelt auch im kommenden Jahr alte Handys. Wer Rohstoffe durch Handy-Recycling schonen und zugleich Naturschutzprojekte unterstützen möchte, kann sein Alt-Handy in der Regionalgeschäftsstelle (Haselünner Str. 15, Meppen) ab dem 7. Januar jeweils montags 16-18 Uhr und dienstags 10-12 Uhr abgeben. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, Naturerlebnistipps zu teilen, Hinweise für naturnahe Gartengestaltung zu bekommen oder sonstige Fragen in Naturschutzan-gelegenheiten zu erörtern. Außerdem können Futtersilos oder Nistkästen erworben werden, um den Garten vogelfreundlicher zu gestalten.


Baumpflegeschnitt im Dörgener Moor

Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit.  Foto/Text: Marien, C.
Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit. Foto/Text: Marien, C.

 

08.12.2018 Die Projektgruppe Naturschutz hat sich trotz des Regenwetters nicht davon abhalten lassen, der praktischen Naturschutzarbeit nachzugehen. 32 Kopfweiden im Dörgener Moor wurden einem Pflegeschnitt unterzogen. Sie wurden vor einigen Jahren von den ehrenamtlichen Naturschützern selbst dort gesetzt und sollen sich zu Quartieren für Steinkäuze, Singvögel, Insekten und Fledermäuse entwickeln

E 233: NABU gibt kritische Stellungnahme ab

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum laufenden Planfeststellungsverfahrens für den ersten Planungsabschnitt der E 233 hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) nun eine umfassende und sehr kritische Stellungnahme abgegeben.  

Weit über 50 Seiten umfasst die Einwendung. Zunächst werden einige Verfahrensfehler aufgelistet. Wesentliche Unterlagen fehlen, etwa verschiedene Gutachten zum straßenverkehrsbedingten Stickstoffeintrag in angrenzende Lebensräume. Auch die kurze Einwendungsfrist wird angesichts des großen Umfangs von 37 Aktenordnern mit Planungsunterlagen bemängelt. 

Darüber hinaus sind aber auch zahlreiche inhaltliche Fehler bei den Planungsunterlagen zu beklagen. So wird in der Verkehrswirtschaftlichen Untersuchung von 2017 die Mautpflicht für Lkw auf der E233 seit dem 1.7.2018 nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Schalltechnischen Untersuchungen nimmt zu geringe Verkehrszahlen an, so dass die Lärmemissionen unterschätzt werden.  Außerdem ist die Tiergruppe der Gastvögel in keiner Weise berücksichtigt worden, obwohl Bereiche von regionaler, landesweiter und sogar nationaler Bedeutung betroffen sind.  Bestandserfassungen anderer Tiergruppen sind veraltet und fehlerhaft. 

„Nach unserer Einschätzung ist das Vorhaben insbesondere aufgrund von Verstößen gegen arten- und habitatschutzrechtliche Vorgaben nicht genehmigungsfähig“, so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim. „Wir hoffen, dass unsere Stellungnahme nun dazu führt, dass das ganze Vorhaben noch einmal auf den Prüfstand gestellt und auch vor dem Hintergrund einer aktualisierten Kosten-Nutzen-Berechnung auf seine Erforderlichkeit überprüft wird.“ 

Die vollständige Stellungnahme des NABU steht als Download bereit. 

Wer gezielt die kritische Begleitung des Genehmigungsverfahrens der E 233 finanziell unterstützen will, kann dies durch eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Exit233“ auf das Konto des NABU Emsland Mitte, IBAN DE60266500010000011825 tun. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar. Bis 200 € reicht den Finanzbehörden die Vorlage des Kontoauszugs. Ab einer Spendenhöhe von 200 € stellt der NABU Spendenbescheinigungen aus, sofern ihm die Postadresse des Spenders bekannt gemacht wird.

Download
NABU-Stellungnahme E233, 1. Bauabschnitt
Adobe Acrobat Dokument 678.4 KB

Vernässung des Dörgener Moores

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Die Projektgruppe Naturschutz hat sich in den letzten Jahren verstärkt um die Wiedervernässung des Dörgener Moores bemüht. Drei Gräben wurden dazu an mehreren Stellen aufgestaut. Ein Staudamm hielt den Anforderungen bei extremer Witterung nicht stand und wurde von den Ehrenamtlichen mehrfach wieder hergerichtet. Nun sollte eine solide Lösung her, die allerdings den Einsatz von Maschinen notwendig machte. Die staatliche Moorverwaltung und der Landkreis Emsland unterstützten das Vorhaben und haben auf Initiative des NABU einen neuen Staudamm gebaut. 

Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr