Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Naturnah gärtnern, schon jetzt planen: So geht es

Foto: NABU May, H.
Foto: NABU May, H.

Zehn NABU-Tipps für ein artenreiches „grünes Paradies“

 

Ihr Garten soll eine Oase für Insekten und Vögel werden? Wir führen Sie durch den NABU-Naturgarten und zeigen Ihnen an zehn Stationen, wie Sie Ihr „grünes Paradies“ zu einem Kleinod für Pflanzen und Tiere machen können
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Pflegeschnitt an Kopfweiden im Dörgener Moor

vorher;     Fotos/Text: Marien, C.
vorher; Fotos/Text: Marien, C.
nachher
nachher

Die Projektgruppe "Naturschutz" des NABU Emsland-Mitte hat den Kopfweiden im Dörgener Moor wieder den alljährlichen Pflegeschnitt gegeben. Der Arbeitseinsatz fand unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen mit den aktiven Mitgliedern aus nur zwei Haushalten statt. Kopfweiden müssen regelmäßig beschnitten werden, um ihre kopfartige Baumkrone zu erhalten. Früher wurden Weiden häufig beschnitten, um die Weidenruten zum Flechten von Körben zu nutzen. So prägten sie früher das Landschaftsbild in den Niederungen. Heute sind Kopfweiden selten geworden. Besonders ältere Kopfweiden sind wichtige Brutplätze für verschiedene Vogelarten, wie z.B. den Steinkauz. Aber auch Insekten und Fledermäuse finden hier Unterschlupf. Aus den abgeernteten Weidenruten der Kopfweiden im Dörgener Moor wurden bereits mehrere Weidentipis in Privatgärten angelegt, zur Freude der Kinder.

Illegale Grün-Entsorgung

Foto/Text: Marien; C.
Foto/Text: Marien; C.

Das Naturschutzgebiet Esterfelder Moor im Meppener Esterfelder Forst ist eines der ökologisch wertvollsten Kleinmoore im Emsland. Stark bedrohte Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum. Dieses Ökosystem reagiert sehr empfindlich auf Nährstoffeinträge. Daher ist die Entsorgung von Grünabfällen hier streng verboten. Am Ende der Wagnerstraße, die an das
Naturschutzgebiet angrenzt, wurden leider dennoch Grünabfälle am Moorrand abgekippt. Die Naturschutzbehörde will sich um den Fall kümmern. Der NABU appelliert an die Bürger, ihre Gartenabfälle nicht in der Landschaft zu entsorgen und besonders nicht in sensiblen Lebensräumen.

Futterhäuschen selber bauen

Foto: NABU-Heiermann, J.
Foto: NABU-Heiermann, J.

 

Machen Sie Gartenvögeln eine Freude

 

 

Wenn es draußen friert und schneit, ist ein Futterhaus eine gute Möglichkeit unseren Gartenvögeln zu helfen. Die Häuschen lassen sich ganz einfach selber bauen. Anleitungen und Tipps finden Sie hier oder im Buch „Ein Heim für Gartenvögel“.
zur  Bauanleitung (Video)

Der NABU-Garten "wächst" auch 2021

Foto/Text: Schaad, G&K
Foto/Text: Schaad, G&K

Im Frühjahr soll der Bau der lang erwarteten Remise endlich beginnen. Diese wird einen abgeschlossenen Teil zur Aufbewahrung von Gartengeräten erhalten sowie einen offenen überdachten Bereich mit Sitzbank und Tisch, in dem fleißige Gärtner und Besucher ausruhen oder Schutz vor Regenschauern finden können. Während der Bauphase würden wir uns über geschickte Helfer für das Mauern des Sockels und das Eindecken des Daches sehr freuen.

Weitere Hackschnitzelwege sind in Planung. Dazu muss - in Handarbeit - Sandboden ausgehoben und an anderer Stelle im Garten abgelagert werden. Viele der im NABU-Garten wachsenden Pflanzen werden beschildert, damit interessierte Besucher erfahren können, wie die Pflanze heißt, die sie gerade bewundern.

Bis zum April soll eine etwa 25 Quadratmeter große Fläche von Quecken und deren Wurzeln befreit werden, natürlich ebenfalls in Handarbeit, damit anschließend eine Wiesenblumenmischung ausgesät werden kann. 

Wer Lust zum Mitgärtnern hat und aktiv etwas für die Naturvielfalt tun möchte, bitte bei Karin Schaad, Tel. 05931/17519, melden.

Wintergäste

Zu seinen eindrucksvollen Fotos berichtet Dr. Erhard Nerger:

Zur Zeit sind wieder reichlich Zwerg- und Singschwäne als Wintergäste bei uns. Nach meinen Beobachtungen deutlich mehr Zwergschwäne als Singschwäne. Meist treten sie gemeinsam auf. Für Erstere ist das Emsland ja inzwischen Hauptüberwinterungsgebiet. Tagsüber kann man die Schwäne auf abgeernteten Maisfeldern, Wiesen oder Getreidefeldern beobachten. Abends fliegen sie dann zwecks sicherer Übernachtung auf Wasserflächen in den Mooren.


Faszinierende Aufnahmen von unserem Naturfotografen Eric Dienesch

Neue Freischneider für Biotoppflege

Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.
Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.

 

Der NABU-Emsland-Mitte hat bei der emsländischen Naturschutzstiftung einen Förderantrag zur Beschaffung von drei Freischneidegeräten mit Zubehör gestellt. Dieser wurde nun in der Höhe von knapp 3.300,- € bewilligt. Die Freischneider sind nun vor Ort vorhanden. Die Geräte dienen der Pflege von schützenswerten Biotopen. Die unter- schiedlichen Arbeitsgruppen des NABU-Emsland-Mitte pflegen ehrenamtlich ökologisch hochwertvolle Gebiete im mittleren Emsland. Dazu gehören z.B. das Esterfelder-, das Fullener- oder das Fehndorfer Moor. Ohne die Pflegearbeiten würden diese Hotspots bedrohter Arten ihren ökologischen Wert weitgehend verlieren. Die Freischneidegeräte können mit unterschiedlichen Schneidwerkzeugen ausgerüstet und so an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Für die Bedienung ist kein Führerschein erforderlich.

Sehenswerter Film "Bürger gegen den Ausbau der E233"

Foto: NABU May, H.
Foto: NABU May, H.

 

Einen sehenswerten Film haben die Aktiven der Bürgerinitiative "Exit 233" erstellt. Mit guten Argumenten wenden sie sich gegen den milliardenteuren, vierspurigen Ausbau der Bundesstraße von Meppen bis Emstek, der viel Natur zerstören würde und zu erheblichen Lärm- und Schadstoffbelastungen führen würde. Sie setzen damit einen gekonnten Gegenpunkt zum Imagefilm des Fördervereins "Pro E233". Zu sehen ist der knapp zehnminütige Film auf der Internetseite der BI unter

www.Exit233.de

Stunde der Wintervögel

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

Größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands / Blaumeisen nach Epidemie besonders im Fokus 

Vom 8. bis zum 10. Januar zählt ganz Deutschland wieder Vögel: Die „Stunde der Wintervögel“ wird bereits zum elften Mal vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV organisiert. Vogel-freundinnen und -freunde sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel von Wohnung, Haus oder Garten aus zu erfassen und zu melden

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Alte Handy für den Naturschutz

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

 

 

Gebrauchte Handys beim NABU abgeben oder selbst Sammelbox aufstellen -

Insektenschutz profitiert: Erlös für Hummel, Schmetterling, Biene und Co

Der NABU ruft dazu auf, gebrauchte Handys aller Art, „ganz gleich, in welchem Zustand und in welchem Alter, ganz gleich, ob noch funktionsfähig oder kaputt“, in der Regionalgeschäftsstelle in Meppen, Haselünner Straße 15, abzugeben....mehr lesen

Morgenspaziergang an der Hase von Bokeloh nach Meppen

Biber an der Ems

Foto: I.B.
Foto: I.B.

Der Biber wird mehr und mehr in unserer Region heimisch. So sind auch an der Ems in Meppen viele Spuren der Nager zu beobachten. Der Biber nutzt am liebsten Rinde und Knospen von Weiden und anderen Weichholzarten. Im Herbst und Winter sieht man daher deutlich mehr Nagespuren an den Bäumen. Ein Biber frisst im Tag etwa 900 g Rinde, im Sommer besteht die Nahrung aus 1,5 bis 2 kg Gräsern und Kräutern

Fledermausstation zieht Zwischenbilanz

Foto: Schaad, K.
Foto: Schaad, K.

 

Schon jetzt mehr als doppelt so viele Pfleglinge wie im letzten Jahr. 

 

Bereits bis Ende September hat die Fledermaus-station des NABU in Meppen schon  mehr als doppelt so viele Pfleglinge aufgenommen wie im letzten Jahr.  Die 46 Fledermäuse stammen aus der gesamte Region Emsland / Grafschaft Bentheim. Von Aschendorf bis Lengerich und von Werlte über Lingen bis Emlichheim wurden die Tiere eingeliefert.

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NABU-Igelstation ein voller Erfolg!

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

Mehr als 80 Prozent der Jungtiere konnten dieses Jahr gerettet werden

Herbst bedeutet Igelzeit. In der Igelstation in Meppen pflegt Leiterin Rita Gölnitz kranke, verletzte, untergewichtige und mutterlose Igel so lange, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Dieses Jahr wurden allein mehr als 35 Jungtiere bei ihr abgegeben, gut 30 der Igelbabys konnten gerettet werden.....mehr lesen

Ein großartiger Erfolg!

Dr. Holger Buschmann, Vorsitzender des NABU Niedersachsen schreibt:

 

Liebe NABU-Mitglieder,

 

heute wende ich mich an Sie alle, um mit Ihnen einen der größten Erfolge in der Geschichte des Natur-schutzes in Niedersachsen zu teilen.

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Wachholderdrosseln kommen wieder zu uns

Foto/Text: Nerger, E.
Foto/Text: Nerger, E.

Die Wacholderdrossel, auch Krammetsvogel (von Krammet = Wacholder) genannt, ist zur Zeit wieder in großen Schwärmen im Emsland zu sehen. Wacholderdrosseln sind Kurzstreckenzieher und die meisten dieser geselligen Vögel kommen aus nördlicheren Gefielden zu uns. Sie ernähren sich jetzt im Herbst hauptsächlich von Beeren, und da an vielen Straßen Ebereschen und Schwedische Mehlbeerbäume angepflanzt sind, kann man sie dort gut beobachten. Früher wurden die Krammetsvögel in großen Mengen gefangen und verspeist

Vogel des Jahres 2021 wählen

NABU verabschiedet Regionalgeschäftsführerin Jutta Over

Foto: Over, G.
Foto: Over, G.

In einer Feierstunde hat der NABU Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim seine langjährige Geschäftsführerin Jutta Over verabschiedet und ihr für ihre zukünftige freiberufliche Tätigkeit alles Gute gewünscht.

In seiner Abschiedsrede erinnerte der Vorsitzende, Dr. Erhard Nerger an das vielfältige Engagement, das Over in den vergangenen Jahren für den NABU gezeigt hat. So gründete sie im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit 1992 eine Kindergruppe und war von 1998 bis 2002 Vorsitzende des NABU Emsland Mitte. 2002 wurde sie als hauptamtlich tätige Geschäftsführerin in der neu gegründeten Regionalgeschäftsstelle angestellt. Seitdem realisierte sie viele, zum Teil landesweite Naturschutzprojekte. Beispielsweise das Projekt „Natur auf einen Schritt“, bei dem Senioren in Wohnheimen die Natur in gut zugänglichen Schaugärten in erreichbare Nähe gerückt wurde. Andere Projekte dienten dem Erhalt der Moore und dem Schutz von Schwalben und Eisvögeln. Auch der Vorsitzende des NABU-Landesverbandes, Dr. Holger Buschmann, würdigte die engagierte Arbeit der Biologin und wies daraufhin, dass die hiesige Regionalgeschäftsstelle Modell gewesen sei für die vielen, seither gegründeten Regionalgeschäftsstellen des NABU. Des Weiteren dankten Vertreter aller fünf Ortsgruppen Over und erinnerten an gemeinsame gelungene Veranstaltungen und Errungenschaften. Alle bedauerten die Entscheidung Overs, den Regionalverband zu verlassen, bekundeten aber Verständnis für ihre Entscheidung, zukünftig im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit ihre Begeisterung für die Natur anderen Menschen zu vermitteln, und wünschten ihr weiterhin alles Gute. 

Freischneiden im Esterfelder Moor

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Die alljährlichen Pflegemaßnahmen im Esterfelder Moor standen wieder an. Dazu haben die ehrenamtlichen Naturschützer der Projektgruppe Naturschutz die jungen Gehölze mit Freischneidegeräten zurückgeschnitten. Das Moor wurde vor zehn Jahren entkusselt, so nennt man die Beseitigung größerer Gehölze. Um ein erneutes Zuwachsen des Moores zu verhindern, werden die nachwachsenden Gehölze regelmäßig zurückgestutzt. Größere Bäume beschatten die bedrohten Moorpflanzen und verdrängen sie. Außerdem würden sie dem Moor sehr viel Wasser entziehen und es auf diese Weise entwässern. Dabei haben sich die Dürren der letzten Jahre schon stark auf das kleine Moor ausgewirkt. So trocken, wie in diesem Jahr war es dort noch nie. Die Naturschützer hoffen daher auf reichlich Regen im Winter.

Buchtipp: "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle

Umweltbildung zum Genießen 

Sommerzeit - Coronazeit - Zeit für Bücher und Gartenarbeit. Ich habe in den vergangenen Tagen "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle gelesen und es hat mich begeistert. Zum einen ist da die wunderschöne Geschichte von zwei Frauen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen. Zum anderen - und deshalb steht der Buchtipp auf dieser Internetseite - enthält das Buch sehr liebevolle, teils poetische Beschreibungen von Insekten, Pflanzen und Gärten. So ganz nebenbei erfährt man viel über Insekten (insbesondere Glühwürmchen) und das Insektensterben. Darüber hinaus macht der Text Lust, selbst einen Garten naturnah zu gestalten oder einen Themengarten anzulegen - selbst wenn man das schon getan hat. Mich hat das Buch auch angeregt, so manches noch einmal genauer zu recherchieren. Das passiert mir bei Romanen sonst eher selten. Umweltwissen wird hier auf eine andere, leichte Weise vermittelt, was eine tolle Ergänzung zu den üblichen Sachbüchern, Vorträgen und Führungen ist und sicher weitere Menschen anspricht. Insgesamt ist es eine sehr schöne Lektüre für Garten- und Naturliebhaber, aber auch ein nettes Geschenk "mit Hintergedanken" für Bekannte oder Nachbarn mit Schottergärten. Kleiner Nachteil: Da die zwei Hauptfiguren Frauen sind, fühlen Männer sich vermutlich von dem Buch nicht so stark angesprochen. (ISBN: 9783596705306, 10,99 €) 

Übrigens zum Thema "Glühwürmchen": Ich habe als Kind auch mal Glühwürmchen gesehen und sie haben mich begeistert und bezaubert. Hier im Emsland habe ich nie welche entdeckt. Andere Aktive im NABU berichten von Sichtungen vor 10 oder 25-30 Jahren. Gibt es wohl noch aktuelle Vorkommen ? Falls jemand in der letzten Zeit noch Glühwürmchen im Emsland gesehen hat, würde ich mich über eine Mail mit Fundortangabe an kdpr.huebner@t-online.de freuen

Und wer sich jetzt fragt, was Glühwürmchen überhaupt sind, warum sie "glühen" und welche Lebensraumansprüche haben und wer nicht abwarten kann, bis diese Fragen im Buch geklärt werden, der sei auf folgende Internetseite (aus der Schweiz) verwiesen:

http://www.gluehwuermchen.ch  

Katja Hübner

Seltener Amphibienfund im Emsland-ein Bergmolch

Foto/Text: Suntrup, T.
Foto/Text: Suntrup, T.

In einem Wald bei Haselünne-Lotten konnte am Sonntag die Reptilien und Amphibien AG des NABU Emsland-Mitte  einen besonderen Fund machen – Einen Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)!

Der Hinweis eines Anwohners führte zu dieser im Emsland seltenen Entdeckung! Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner der Mittelgebirge. Aber auch im Flachland finden sich einzelne verstreute Populationen.

Im Emsland gibt es Nachweise im Eleonoren Wald bei Vrees und im Süden bei Salzbergen.

Nach unserem Kenntnisstand ist der heutige Fund der erste im mittleren Emsland!

Meppen mag dich

 

Zur Zeit müssen die geplanten Exkursionen des NABU Emsland Mitte ausfallen. Nun möchte uns unsere Dipl. Biologin Jutta Over die Natur auf andere Weise etwas näher bringen mit ihren Beobachtungen in der Meppener Umgebung:

Keine Corona-Gefahr durch heimische Fledermäuse

Foto: Hübner, K.
Foto: Hübner, K.

Die Herkunft des aktuellen Corona-Virus (SARS-CoV-2), mit dem sich zuerst Personen auf einem Wildtiermarkt in China infiziert hatten, ist noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem werden immer wieder allgemein „Fledermäuse“ als Übertragungswirt auf den Menschen genannt. Der Naturschutzbund (NABU) weist darauf hin, dass es weltweit über 1.400 Fledermausarten gibt und die 25 in Deutschland heimischen Arten kein Reservoir für Corona-Viren darstellen. Es besteht daher keine Ansteckungsgefahr für Menschen, wenn die Fledertiere ihre Sommerquartiere in Häusern beziehen....mehr lesen


Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr lesen