Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. 

 

 

NABU aktuell

Kopfweidenpflege

Der Hochtaster im Einsatz; Foto/Text:Marien, C.
Der Hochtaster im Einsatz; Foto/Text:Marien, C.

11.01.2020 Die Projektgruppe Naturschutz hat mehr als 30 Kopfweiden im Naturschutzgebiet Dörgener Moor wieder einem Pflegeschnitt unterzogen. In der Vergangenheit wurde bei vielen Weiden die Krone abgeschnitten (geköpft), damit die Stämme in mehreren Ruten wieder ausliefen. Die Weidenruten wurden zum Korbflechten genutzt. Die dadurch entstandenen Kopfweiden mit ihrem charakteristischen knubbeligen Kopf entwickelten sich zu einem wertvollen Lebensraum für viele verschiedene  Arten. So nisten in alten Kopfweiden unterschiedliche Vogelarten, wie z.B. der bedrohte Steinkauz. Auch Fledermäuse und Insekten finden Unterschlupf in diesen Gehölzen. Heute hat die Nutzung der Weidenruten bei uns keine Bedeutung mehr. Daher werden mancherorts Kopfweiden speziell für den Naturschutz gepflanzt und gepflegt. So hat die Projektgruppe Naturschutz vor einigen Jahren mehr als 30 Kopfweiden im Dörgener Moor angepflanzt. Die Kopfbäume müssen regelmäßig beschnitten werden, um ihre Kopfform zu behalten. In diesem Jahr kam erstmals auch ein sogenannter Hochentaster zum Einsatz, der die Arbeit spürbar erleichterte.

Nisthilfen-AG Jahrestreffen

Foto/Text: Schnieders, H.
Foto/Text: Schnieders, H.

Wie in jedem Jahr trafen sich auch jetzt wieder die Gebietsbetreuer der Projektgruppe Nisthilfen, um sich auszutauschen. Es ging insbesondere um die Anschaffung zusätzlicher Nisthilfen. Diese können wieder Dank großzügiger Spenden finanziert werden. Wir bedanken uns auf diesem Wege nochmals bei den Firmen Lanfer Energie, Sophien Apotheke, Wocken Industrie Partner, Emsländische Volksbank und der Stadt Meppen für ihre Unterstützung. Nach wie vor werden ehrenamtliche Helfer gesucht, um die Gruppe zu erweitern. Wer interessiert ist, in unserem tollen Team mitzuarbeiten, melde sich gerne bei der NABU Geschäftsstelle, Haselünnerstr.15, 49716 Meppen, Tel: 05931-4099630 oder per Mail:

he.schnieders@t-online.de. Zusätzlich möchten wir auf den großen Nisthilfen-Verkauf und Infotag am Samstag, den 07.03.2020 hinweisen, der wieder beim NABU-Haus, Haselünnerstr.15, stattfindet (10:00 - 13:00 Uhr)
Nisthilfen sind auch eine gute Möglichkeit, der Population von Eichenproessionsspinnern entgegen zu wirken.
Es ist wichtig, auch die im privaten Bereich aufgehängten Nistkästen bis Ende Februar zu reinigen, da am 1. März offiziell die neue Brutsaison beginnt.

Schwanzmeisen an der Futterstelle

 

 

Dr. Erhard Nerger berichtete zu seinem Foto, dass es ihm immer wieder Spaß macht, die Vögel an der Futterstelle zu beobachten. Sechs Schwanzmeisen an einem Meisenknödel, das hatte er noch nie gesehen. Schwanzmeisen sind gerne im Familienverbund unterwegs. Sie sind gesellig und verträglich. Bei anderen Arten hätte es sicher Streit gegeben.

Adventsabend des NABU Emsland-Mitte

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

Am Dienstag, 10. Dezember veranstaltete der NABU Emsland Mitte für alle Mitglieder und Freunde des Naturschutzbundes einen Adventsabend in der Gaststätte Röckers, Helte. In seinem Grußwort bedankte sich der NABU-Vorsitzende Thomas Fuchs u.a. bei allen ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Anschließend zeigte Dr. Erhard Nerger in seinem Vortrag  eindrucksvolle Fotos über nordische Schwäne. Bernd Quappen  schilderte in seinem Video das Leben der Kegelrobben auf Helgoland. Wie schon Jahre zuvor rundete ein leckeres Essen den gemütlichen Abend ab, der auch zum Austausch von Naturerlebnissen und Erfahrungen diente.

Öffnung des Fullener Moores

Die ehrenamtlichen Moorschützer bei der Arbeit
Die ehrenamtlichen Moorschützer bei der Arbeit
Der gleiche Bereich nach dem Entkusseln
Der gleiche Bereich nach dem Entkusseln

23.11.2019 Die Projektgruppe Naturschutz im NABU-Emsland-Mitte hat im  letzten Winter damit begonnen, eine wiedervernässte Moorheide im Groß Fullener Moor zu entkusseln. So nennt man die Entfernung der aufgewachsenen Gehölze. Die Arbeiten wurden in diesem Winter fortgesetzt und nun abgeschlossen. Auf der kreiseigenen Fläche sind Gehölze, vor allem Birken aufgewachsen, die dem Moor viel Wasser entzogen und es auf  diese Weise trocken legten. Die meisten der bedrohten Arten, die in diesem Moor noch vorkommen, brauchen eine offene bis halboffene Landschaft als Lebensraum. Bei fortschreitender Verbuschung verschwinden diese Arten, wie z.B. die Rosmarinheide oder die Kreuzotter. Um ein erneutes Verbuschen der Moorheide zu verhindern, wollen die ehrenamtlichen Naturschützer in den kommenden Jahren abschnittsweise die nachwachsenden Gehölze wieder entfernen. Der NABU bedankt sich bei den fleißigen Mitstreitern, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre! (Foto/Text: Marien, C.)

Verletzter Haubentaucher wurde gesundgepflegt

Dr. Erhard Nerger schrieb (mit Foto): 

Einen nahezu ausgewachsenen jungen verletzten Haubentaucher, der mir gebracht worden war, habe ich nach seiner Genesung auf meinem Gartenteich ausgesetzt. In der Hoffnung, dass er von dort dann Richtung Ems fliegt. Allerdings hatte ich mich da getäuscht. Offensichtlich mundeten ihm die kleinen Fische, die ich eigentlich für den Eisvogel im Teich habe, sehr gut. Als er nach einer Woche immer noch da war, versuchte ich ihn zu verscheuchen oder zu greifen. Das war allerdings ein aussichtsloses Unterfangen. Er tauchte dann einfach ab. Nun aber hat er sich doch endlich davongemacht. Vielleicht weil die Fische zur Neige gingen? Jetzt hoffe ich nur, dass für diesen Winter noch genügend Eisvogelfutter vorhanden ist. Im Frühjahr wird es dann ja wieder reichlich Fischnachzucht geben.

Erörterungstermin zum E233-Ausbau

Foto: NABU-May, H.

NABU: „Klimaschutz unzureichend berücksichtigt“ 

Um die eingegangen Äußerungen zum geplanten 4spurigen Ausbau der E233 zu diskutieren, hat nun für den ersten Planungsabschnitt der sogenannte Erörterungstermin unter Leitung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Stabstelle Planfeststellung stattgefunden. Der NABU kritisierte insbesondere die unzureichende Berücksichtigung des Klimaschutzes. Außerdem bemängelten Naturschützer, dass die Verkehrsuntersuchung auf Daten von 2010 beruht und die Verkehrsbelastung sich offensichtlich nicht so entwickelt hat, wie in dem Gutachten prognostiziert.
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Kita und Schule in Esterfeld:                                                                        Kritische NABU-Stellungnahme im LSG-Entlassungsverfahren

Foto: Over, J.
Foto: Over, J.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Bau einer Kindertagesstätte und einer Grundschule in Esterfeld hat jetzt der NABU im Verfahren zur Entlassung der betroffenen Fläche aus dem Schutzregime des Landschaftschutzgebietes „Emstal“ eine Stellungnahme abgeben.

Grundsätzlich hält der NABU die Entlassung von Flächen aus dem LSG „Emstal“ für Baumaßnahmen für kritisch. Im Hinblick auf die Kindertagesstätte und Schule seien die diskutierten Alternativstandorte aus rein naturschutzfachlicher Sicht günstiger gewesen. Dies gelte besonders auch deshalb, weil die auf dem Vorhabengrundstück kleinflächig vorhandenen Binnendünen mit dem darauf wachsenden Stieleichen-Birken-Wald als typische Landschaftselemente grundsätzlich unbedingt zu erhalten seien. Zudem sorge sich der NABU darum, dass es im Sinne einer „Salamitaktik“ zu weiteren Planungen von Baumaßnahmen im Geltungsbereich des LSG kommen könnte. 

Darüber hinaus wird an den vorgelegten Planungsunterlagen bemängelt, dass Brutvögel und Fledermäuse nicht über den vollständigen Kartierzeitraum hin erfasst wurden.  Auch fehlten Aussagen, wo und mit welchen Maßnahmen der Eingriff kompensiert werden soll. Die vorgesehenen Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen erscheinen dem NABU insbesondere im Hinblick auf die zahlreichen nachgewiesenen Fledermausarten nicht ausreichend.  

Der vollständige Wortlaut der NABU-Stellungnahme ist mit nebenstehender pdf-Datei einzusehen. Jedermann kann noch bis zum 18.11.19 eine Stellungnahme in dem Verfahren abgeben. Die Unterlagen dazu sind auf der Internet-Seite der Stadt Meppen eingestellt.

Für Rückfragen: 

NABU-Regionalgeschäftsstelle,

Katja Hübner, Tel.: 0 59 31 / 40 99 630

Download
Aufhebung eines Teilbereichs des LSG „Emstal“ bei Meppen für Kindertagesstätte und Grundschule Versener Straße
NABU-Stellungnahme .pdf
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NABU-Gartenteam zieht am Saisonende Bilanz

Foto: Over, J.
Foto: Over, J.

Feinere Gartenabfälle, wie unerwünschte Wildkräuter aus Gemüse- und Blumenbeeten, kommen im NABU-Garten auf den Komposthaufen. Wobei "Haufen" eine Untertreibung ist: Eine vierkammerige Anlage, gefördert durch die Bingo-Stiftung, aus Lochklinkern gemauert, nimmt die organischen Abfälle auf. Über verschiedene Stadien der Kompostierung, die auf Infotafeln kurz erklärt werden, entsteht ein wertvoller, feinkrümeliger Humus. Allerdings nur, wenn Kompostwürmer dort ihre Arbeit aufnehmen. Daher hatte Karin Schaad etwas Rohkompost aus dem eigenen Garten zur Animpfung dabei - Würmer inklusive. Humus hat die Fläche nämlich bitter nötig, denn der Boden besteht überwiegend aus nährstoffarmem Sand. Für die Blumenwiese und die Wildsträucher ist das zwar kein Problem, Obst und Gemüse benötigen aber ab und zu eine organische Düngegabe. Auch Trockenperioden werden von den Pflanzen besser überstanden, wenn eine Humusdecke den Boden bedeckt. In diesem Sommer wäre es allerdings trotzdem schwierig geworden, wenn der Nachbar, Jens Wekenborg, nicht auch dieses Jahr wieder erlaubt hätte, Gießwasser für den Garten bei ihm abzuzapfen. 

Abschließend kontrollieren die Ehrenamtlichen noch das Insektenhotel. In den Gängen haben sich etliche Wildbienen verpuppt und werden so den Winter überdauern. Auf die nächste Gartensaison kann man sich also schon wieder freuen - es wird wieder blühen, summen und brummen!

Neuste "Errungenschaft" ist eine Komposttoilette, ebenfalls gefördert durch die Bingo Umweltstiftung.

Freischneiden im Esterfelder Moor

Die Projektgruppe Naturschutz hält das Esterfelder Moor wird offen.
Die Projektgruppe Naturschutz hält das Esterfelder Moor wird offen.

Das Esterfelder Moor ist eines der ökologisch wertvollsten Kleinmoore in Nordwestdeutschland. Es beherbergt eine Reihe stark bedrohter Pflanzenarten, wie z.B. die sehr seltene Blasenbinse. Da dieses Moor vor einigen Jahren zu verbuschen drohte, hat die Projektgruppe Naturschutz die dortigen Gehölze bereits vor längerer Zeit entfernt. Die Gehölze hätten durch ihre Beschattung seltene Pflanzenarten verdrängt und dem Moor viel Wasser entzogen. Um eine erneutes Zuwachsen zu verhindern, wird es von den ehrenamtlichen Naturschützern regelmäßig freigeschnitten. So wurde dies auch nun wieder durchgeführt. (Foto/Text: Marien, C.)

Gute Aufarbeitung – teils schwere Schäden

Foto: NABU
Foto: NABU

 NABU zieht ein Jahr nach dem Moorbrand Bilanz

Ein Jahr nach dem Ausbruch des verheerenden Feuers im NSG Tinner/Staverner Dose stellt der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim fest, dass die Aufarbeitung seitens der Bundeswehr konsequent und fachlich fundiert vorgenommen wird. Der NABU ist in einen Arbeitskreis zur Aufarbeitung des Moorbrandes eingebunden und hatte dort konkrete Vorschläge zur Wiedervernässung unterbreitet. „Wir begrüßen, dass die Bundeswehr inzwischen ein erstes Vernässungsprojekt im Riefmoor, nördlich der Brandfläche, auf den Weg gebracht hat“, sagt NABU-Geschäftsführerin Jutta Over. „Nun hoffen wir, dass auch im Kernbereich schnell Maßnahmen umgesetzt werden, denn angesichts der extremen Trockenheit ist es für das Moor sonst möglicherweise zu spät....mehr lesen 


Vortrag in der Grundschule Hemsen

Foto/Text: Schnieders, H.
Foto/Text: Schnieders, H.

Auf Einladung der Grundschule Hemsen hat die Nisthilfen AG einen Vortrag gehalten. 

Verschiedene Vogelnistkästen und Fledermauskästen wurden vorgestellt. Die Kinder zeigten ein großes Interesse, wie und wo die Kästen aufgehängt werden müssen.
Anschließend wurden auf dem Schulhof die schon vorhandenen Nistkästen und das große Insektenhotel mit dem begrünten Dach begutachtet.
Ein großes Lob an die Grundschule Hemsen, dass die Kinder schon in jungen Jahren für die Umwelt und Natur begeistert werden.


Vogel am Fenster ? – Naturschutz durch Nichtputzen

Foto: NABU-May, H.
Foto: NABU-May, H.

Kaum beginnt die Brutzeit, taucht das Problem wieder auf. Immer wieder rufen besorgte Bürger in der NABU-Regionalgeschäftsstelle an und melden Vögel, die immer wieder gegen oder an der Fensterscheibe hoch fliegen und auf sie einhacken. „Der Grund für dieses Verhalten ist, dass die Vögel im Fenster ihr Spiegelbild erblicken und dies für einen fremden Artgenossen in ihrem Brutrevier halten, der attackiert und vertrieben werden muss,“ erklärt Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU. Besonders häufig zeigen Bachstelzen, Buchfinken, Amseln und Rabenkrähen dieses Verhalten. Für die Vögel bedeutet dies zwar Stress, doch kommt es nur selten vor, dass sich die Tiere verletzen. Meist legt sich das Verhalten nach ein paar Tagen wieder von selbst. „Wer Abhilfe schaffen möchte, muss verhindern, dass die Scheibe spiegelt. Dazu können übergangsweise Fliegengitter, Pappen, Tücher oder ähnliches außen vor das Fenster gehängt oder die Rollläden geschlossen werden. Allerdings kommt es oft vor, dass der betreffende Vogel dann zum nächsten Fenster wechselt und sich da abreagiert,“ beschreibt Hübner aus eigener Erfahrung. Als vorbeugende Maßnahme ist es sinnvoll, beim Frühjahrsputz auf die Reinigung der Fenster zu verzichten, denn ungeputzte Scheiben spiegeln deutlich weniger. „Die ersten sonnigen Frühjahrstage kann man mit angenehmeren Dingen als Fensterputzen verbringen und wer Besuch bekommt, braucht sich nicht verschämt zu entschuldigen, sondern kann stolz auf seine hauseigene Naturschutzmaßnahme hinweisen,“ empfiehlt die Vogelschützerin als entspannte Vorgehensweise. 


E 233: NABU gibt kritische Stellungnahme ab

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum laufenden Planfeststellungsverfahrens für den ersten Planungsabschnitt der E 233 hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) nun eine umfassende und sehr kritische Stellungnahme abgegeben.  

Weit über 50 Seiten umfasst die Einwendung. Zunächst werden einige Verfahrensfehler aufgelistet. Wesentliche Unterlagen fehlen, etwa verschiedene Gutachten zum straßenverkehrsbedingten Stickstoffeintrag in angrenzende Lebensräume. Auch die kurze Einwendungsfrist wird angesichts des großen Umfangs von 37 Aktenordnern mit Planungsunterlagen bemängelt. 

Darüber hinaus sind aber auch zahlreiche inhaltliche Fehler bei den Planungsunterlagen zu beklagen. So wird in der Verkehrswirtschaftlichen Untersuchung von 2017 die Mautpflicht für Lkw auf der E233 seit dem 1.7.2018 nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Schalltechnischen Untersuchungen nimmt zu geringe Verkehrszahlen an, so dass die Lärmemissionen unterschätzt werden.  Außerdem ist die Tiergruppe der Gastvögel in keiner Weise berücksichtigt worden, obwohl Bereiche von regionaler, landesweiter und sogar nationaler Bedeutung betroffen sind.  Bestandserfassungen anderer Tiergruppen sind veraltet und fehlerhaft. 

„Nach unserer Einschätzung ist das Vorhaben insbesondere aufgrund von Verstößen gegen arten- und habitatschutzrechtliche Vorgaben nicht genehmigungsfähig“, so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim. „Wir hoffen, dass unsere Stellungnahme nun dazu führt, dass das ganze Vorhaben noch einmal auf den Prüfstand gestellt und auch vor dem Hintergrund einer aktualisierten Kosten-Nutzen-Berechnung auf seine Erforderlichkeit überprüft wird.“ 

Die vollständige Stellungnahme des NABU steht als Download bereit. 

Wer gezielt die kritische Begleitung des Genehmigungsverfahrens der E 233 finanziell unterstützen will, kann dies durch eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Exit233“ auf das Konto des NABU Emsland Mitte, IBAN DE60266500010000011825 tun. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar. Bis 200 € reicht den Finanzbehörden die Vorlage des Kontoauszugs. Ab einer Spendenhöhe von 200 € stellt der NABU Spendenbescheinigungen aus, sofern ihm die Postadresse des Spenders bekannt gemacht wird.

Download
NABU-Stellungnahme E233, 1. Bauabschnitt
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Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr