Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. 

 

 

NABU aktuell

NABU gibt Tipps zur Fütterung von Vögeln im Winter

Hygiene ist das A und O

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 

Lingen. "Für viele ist das Füttern von Vögeln in ihrem Garten ihr Zugang zur Natur", sagt Bernward Rusche vom Naturschutzbund Emsland/ Grafschaft Bentheim. Vor allem im Winter sind die gefiederten Tiere auf zusätzliche Nahrung vom Menschen angewiesen. Von wann bis wann gefüttert werden sollte und was es dabei zu beachten gilt, verrät der Experte im Pressegespräch. mehr 

Alte Handys für den Naturschutz

Foto: NABU-Hennigs, S.
Foto: NABU-Hennigs, S.

Der Naturschutzbund sammelt auch im kommenden Jahr alte Handys. Wer Rohstoffe durch Handy-Recycling schonen und zugleich Naturschutzprojekte unterstützen möchte, kann sein Alt-Handy in der Regionalgeschäftsstelle (Haselünner Str. 15, Meppen) ab dem 7. Januar jeweils montags 16-18 Uhr und dienstags 10-12 Uhr abgeben. In dieser Zeit besteht auch die Möglichkeit, Naturerlebnistipps zu teilen, Hinweise für naturnahe Gartengestaltung zu bekommen oder sonstige Fragen in Naturschutzan-gelegenheiten zu erörtern. Außerdem können Futtersilos oder Nistkästen erworben werden, um den Garten vogelfreundlicher zu gestalten.

Entkusselung im Fullener Moor

Foto/Text: Marien, C.

15.12.2018 Die Projektgruppe Naturschutz hat im Fullener Moor mit der Entkusselung (Entfernung der Gehölze) begonnen. Dort wurde ein wiedervernässter Moorheidebereich vom Gehölzaufwuchs befreit. In den letzten Jahren sind hier vor allem Birken aufgewachsen. Die Maßnahme soll noch in diesem Winter auf weitere Bereiche des Moores ausgedehnt werden. Das Fullener Moor ist ein wichtiger Lebens-raum für viele bedrohte Arten des Offen- und Halboffenlandes. So kommt hier z.B. der Ziegenmelker mit mehreren Brutpaaren vor. Auch die Kreuzotter und der rundblättrige Sonnentau finden hier ihren Lebensraum. Diese und weitere bedrohte Arten würden verschwinden, wenn das Moor vollständig verbuscht.
Außerdem entziehen die Gehölze dem Moor viel Wasser und legen es auf diese Weise trocken. Daher trägt die Entkusselung auch zur Vernässung der Moorheide bei.


Baumpflegeschnitt im Dörgener Moor

Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit.  Foto/Text: Marien, C.
Auch der NABU-Nachwuchs half fleißig mit. Foto/Text: Marien, C.

 

08.12.2018 Die Projektgruppe Naturschutz hat sich trotz des Regenwetters nicht davon abhalten lassen, der praktischen Naturschutzarbeit nachzugehen. 32 Kopfweiden im Dörgener Moor wurden einem Pflegeschnitt unterzogen. Sie wurden vor einigen Jahren von den ehrenamtlichen Naturschützern selbst dort gesetzt und sollen sich zu Quartieren für Steinkäuze, Singvögel, Insekten und Fledermäuse entwickeln

E 233: NABU gibt kritische Stellungnahme ab

Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum laufenden Planfeststellungsverfahrens für den ersten Planungsabschnitt der E 233 hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) nun eine umfassende und sehr kritische Stellungnahme abgegeben.  

Weit über 50 Seiten umfasst die Einwendung. Zunächst werden einige Verfahrensfehler aufgelistet. Wesentliche Unterlagen fehlen, etwa verschiedene Gutachten zum straßenverkehrsbedingten Stickstoffeintrag in angrenzende Lebensräume. Auch die kurze Einwendungsfrist wird angesichts des großen Umfangs von 37 Aktenordnern mit Planungsunterlagen bemängelt. 

Darüber hinaus sind aber auch zahlreiche inhaltliche Fehler bei den Planungsunterlagen zu beklagen. So wird in der Verkehrswirtschaftlichen Untersuchung von 2017 die Mautpflicht für Lkw auf der E233 seit dem 1.7.2018 nicht ausreichend berücksichtigt. Und die Schalltechnischen Untersuchungen nimmt zu geringe Verkehrszahlen an, so dass die Lärmemissionen unterschätzt werden.  Außerdem ist die Tiergruppe der Gastvögel in keiner Weise berücksichtigt worden, obwohl Bereiche von regionaler, landesweiter und sogar nationaler Bedeutung betroffen sind.  Bestandserfassungen anderer Tiergruppen sind veraltet und fehlerhaft. 

„Nach unserer Einschätzung ist das Vorhaben insbesondere aufgrund von Verstößen gegen arten- und habitatschutzrechtliche Vorgaben nicht genehmigungsfähig“, so Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU-Regionalverbandes Emsland / Grafschaft Bentheim. „Wir hoffen, dass unsere Stellungnahme nun dazu führt, dass das ganze Vorhaben noch einmal auf den Prüfstand gestellt und auch vor dem Hintergrund einer aktualisierten Kosten-Nutzen-Berechnung auf seine Erforderlichkeit überprüft wird.“ 

Die vollständige Stellungnahme des NABU steht als Download bereit. 

Wer gezielt die kritische Begleitung des Genehmigungsverfahrens der E 233 finanziell unterstützen will, kann dies durch eine Spende unter Angabe des Verwendungszwecks „Exit233“ auf das Konto des NABU Emsland Mitte, IBAN DE60266500010000011825 tun. Diese Spenden sind steuerlich absetzbar. Bis 200 € reicht den Finanzbehörden die Vorlage des Kontoauszugs. Ab einer Spendenhöhe von 200 € stellt der NABU Spendenbescheinigungen aus, sofern ihm die Postadresse des Spenders bekannt gemacht wird.

Download
NABU-Stellungnahme E233, 1. Bauabschnitt
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Igelburgen anlegen und Futterstellen einrichten

Foto: NABU-Wonneberger
Foto: NABU-Wonneberger

 

Für die Igel heißt es derzeit „Futtern was das Zeug hält“. Der NABU Niedersachsen gibt Tipps, wie Sie einfache Igelburgen anlegen und die Tiere durch richtige Zufütterung unterstützen können. So überstehen die Igel sicher und gut gerüstet die Winterzeit. Igel sollten vor ihrem Winterschlaf ein Gewicht von 500-600g haben, um überleben zu können.....mehr

Igelschutz in unserer Region:

Rita Gölnitz, Meppen

05931 14530

 


Vernässung des Dörgener Moores

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Die Projektgruppe Naturschutz hat sich in den letzten Jahren verstärkt um die Wiedervernässung des Dörgener Moores bemüht. Drei Gräben wurden dazu an mehreren Stellen aufgestaut. Ein Staudamm hielt den Anforderungen bei extremer Witterung nicht stand und wurde von den Ehrenamtlichen mehrfach wieder hergerichtet. Nun sollte eine solide Lösung her, die allerdings den Einsatz von Maschinen notwendig machte. Die staatliche Moorverwaltung und der Landkreis Emsland unterstützten das Vorhaben und haben auf Initiative des NABU einen neuen Staudamm gebaut. 

Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr