Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Der NABU-Garten "wächst" auch 2021

Jetzt im Frühjahr hat der Bau der lang erwarteten Remise endlich begonnen. Diese wird einen abgeschlossenen Teil zur Aufbewahrung von Gartengeräten erhalten sowie einen offenen überdachten Bereich mit Sitzbank und Tisch, in dem fleißige Gärtner und Besucher ausruhen oder Schutz vor Regenschauern finden können. Während der Bauphase würden wir uns über geschickte Helfer für das Mauern des Sockels und das Eindecken des Daches sehr freuen.

Weitere Hackschnitzelwege sind in Planung. Dazu muss - in Handarbeit - Sandboden ausgehoben und an anderer Stelle im Garten abgelagert werden. Viele der im NABU-Garten wachsenden Pflanzen werden beschildert, damit interessierte Besucher erfahren können, wie die Pflanze heißt, die sie gerade bewundern.

Bis zum April soll eine etwa 25 Quadratmeter große Fläche von Quecken und deren Wurzeln befreit werden, natürlich ebenfalls in Handarbeit, damit anschließend eine Wiesenblumenmischung ausgesät werden kann. 

Wer Lust zum Mitgärtnern hat und aktiv etwas für die Naturvielfalt tun möchte, bitte bei Karin Schaad, Tel. 05931/17519, melden. Foto/Text: Schaad, G.

Rauchschwalbe - Sommervogel in Nöten

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

Die Rauchschwalbe ist eine aussichtsreiche Kandidatin bei der noch bis zum 19. März laufenden Wahl zum diesjährigen Vogel des Jahres – sie schaffte es nach der Vorwahl unter die „Top Ten“. Abgestimmt werden kann noch bis zum 19.März unter www.vogeldesjahres.de  Dass dadurch der Fokus der Öffentlichkeit auch auf diesen „beliebten“ Vogel fällt, der für viele Menschen als Symbol des Sommers gilt – „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, wie der Volksmund seit Jahrhunderten sagt –, freut sich Hanna Clara Wiegmann von der NABU-Regionalgeschäftsstelle Emsland/ Grafschaft Bentheim, „denn die Rauchschwalbe steht unter großem Druck – sie ist bereits in der Vorwarnliste der Roten Liste der gefährdeten Arten angekommen“, so Wiegmann weiter. ...mehr lesen

Hanna Clara Wiegmann stellt sich vor

Foto: NABU
Foto: NABU

Liebe Naturinteressierte, 

für mich ist es das erste Jahr beim NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim als Regionalgeschäftsführerin. Ich heiße Hanna Clara Wiegmann, habe Agrarwissenschaften studiert, anschließend im Projekt Blühstreifenmanagement im Hasetal gearbeitet und bin seit Oktober 2020 im NABU-Team. Ich freue mich sehr, dass wir Ihnen trotz der Corona-Pandemie vielfältige Veranstaltungen anbieten können. Ich möchte mich herzlich bei all den Ehrenamtlichen bedanken, die dies ermöglichen. Natürlich stehen alle Veranstaltungen unter dem Vorbehalt, dass jeweils aktuell geltende Corona-Bestimmungen einzuhalten sind. Beste Grüße und viel Spaß bei unserem Programm. 

Hanna Clara Wiegmann 

Heimische Fledermäuse übertragen kein Corona

Foto: NABU
Foto: NABU

 

 

Vor dem Hintergrund von aktuellen Pressemeldungen, dass im chinesischen Wuhan die Übertragung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wahrscheinlich von Fledermäusen ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt erfolgt sei, erklärt der Naturschutzbund (NABU), dass von heimischen Fledermäusen keine Ansteckungsgefahr ausgeht.  

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Alle Jahre wieder.....

Foto/Text: Schnieders, H.
Foto/Text: Schnieders, H.

...obwohl wir uns noch mitten im Winter befinden, befassen sich die engagierten Helfer der Nisthilfen AG bereits mit der kommenden Brutsaison. Um den Vögeln ein einladendes Quartier für die nächste Brutsaison vorzubereiten, sind die Helfer in ihren jeweiligen Gebieten unterwegs und reinigen die Nistkästen sorgfältig von den alten Nestern und von Ungeziefer. Immer wieder freuen sie sich über die starke Belegung der Nisthilfen. Ein besonders großer Erfolg zeigte sich in den Helter Tannen, wo erst im vergangenen Winter viele neue Nisthilfen aufgehängt wurden und diese, wie sich jetzt zeigte, zu 100 % belegt waren. Dies zeigt uns deutlich, wie wichtig die Unterstützung der Menschen in dieser Form für die Vogelwelt ist. Falls auch Sie helfen möchten, können Sie viele Varianten von Nisthilfen im NABU-Haus (Haselünner Str. 15, 49716 Meppen) käuflich erwerben. Nisthilfen sind immer wieder eine große Bereicherung für jeden Garten und jede Anlage. Die kommende Brutsaison beginnt am 1. März und die Nisthilfen sollten bis spätestens dann aufgehängt sein. Wer sich mehr engagieren möchte und Freude an der Vogelwelt hat, ist herzlich eingeladen, sich der Nisthilfen AG anzuschließen. Es wird noch dringend Unterstützung gebraucht. Kontaktieren Sie uns gerne unter: he.schnieders@t-online.de oder über das NABU Büro,Telefonnr.: 05931/ 4099630

Äußerst beeindruckende Aufnahmen von unserem Naturfotografen Dr. Erhard Nerger

Weniger Wintergäste am Futterhäuschen

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

Milder Winter beeinflusst Ergebnisse / „Stunde der Wintervögel“ 2021 übertrifft bisherige Teilnahmerekorde 

Die fünf am häufigsten gemeldeten Arten im Emsland und der Grafschaft Bentheim waren Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, Amsel und im Emsland auf Platz fünf der Feldsperling und in der Grafschaft Bentheim die Ringeltaube. Bundesweit führen ebenfalls Haussperling und Kohlmeise, gefolgt von Feldsperling, Blaumeise und Amsel...mehr Informationen

Fullener Moor

Offene Moorheide im Fullener Moor
Offene Moorheide im Fullener Moor
Nachwachsende Gehölze werden im Winter zurückgeschnitten
Nachwachsende Gehölze werden im Winter zurückgeschnitten

Im Groß Fullener Moor befindet sich die älteste Projektfläche der Projektgruppe Naturschutz. Auf die Initiative der ehrenamtlichen Naturschützer hin wurde die dortige Moorheidefläche bereits vor Jahren durch den Landkreis Emsland erworben und wiedervernässt. Im Winter 2018 begann die Projektgruppe Naturschutz mit einer umfangreichen Entkusselung der Fläche. So wird die Beseitigung des  Gehölzaufwuchses bezeichnet.  Wenn man nichts unternehmen würde, so würde die Moorheide nach einigen Jahren vollständig verbuschen. Die Gehölze würden die besonders schutzbedürftigen Arten der Moor- und Heidelebensräume verdrängen. Außerdem entziehen Gehölze dem Moor viel Wasser und legen es auf diese Weise trocken. Um ein erneutes Verbuschen der Moorheide zu verhindern, werden nachwachsende Gehölze mit Freischneidern zurückgeschnitten. Die Arbeitseinsätze finden unter Beachtung der Coronaschutzauflagen lediglich mit zwei Personen statt. Auf ausreichenden Abstand wird geachtet. Foto/Text: Marien, C.

Naturnah gärtnern, schon jetzt planen: So geht es

Foto: NABU May, H.
Foto: NABU May, H.

Zehn NABU-Tipps für ein artenreiches „grünes Paradies“

 

Ihr Garten soll eine Oase für Insekten und Vögel werden? Wir führen Sie durch den NABU-Naturgarten und zeigen Ihnen an zehn Stationen, wie Sie Ihr „grünes Paradies“ zu einem Kleinod für Pflanzen und Tiere machen können
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Pflegeschnitt an Kopfweiden im Dörgener Moor

vorher;     Fotos/Text: Marien, C.
vorher; Fotos/Text: Marien, C.
nachher
nachher

Die Projektgruppe "Naturschutz" des NABU Emsland-Mitte hat den Kopfweiden im Dörgener Moor wieder den alljährlichen Pflegeschnitt gegeben. Der Arbeitseinsatz fand unter Einhaltung der Coronaschutzmaßnahmen mit den aktiven Mitgliedern aus nur zwei Haushalten statt. Kopfweiden müssen regelmäßig beschnitten werden, um ihre kopfartige Baumkrone zu erhalten. Früher wurden Weiden häufig beschnitten, um die Weidenruten zum Flechten von Körben zu nutzen. So prägten sie früher das Landschaftsbild in den Niederungen. Heute sind Kopfweiden selten geworden. Besonders ältere Kopfweiden sind wichtige Brutplätze für verschiedene Vogelarten, wie z.B. den Steinkauz. Aber auch Insekten und Fledermäuse finden hier Unterschlupf. Aus den abgeernteten Weidenruten der Kopfweiden im Dörgener Moor wurden bereits mehrere Weidentipis in Privatgärten angelegt, zur Freude der Kinder.

Illegale Grün-Entsorgung

Foto/Text: Marien; C.
Foto/Text: Marien; C.

Das Naturschutzgebiet Esterfelder Moor im Meppener Esterfelder Forst ist eines der ökologisch wertvollsten Kleinmoore im Emsland. Stark bedrohte Pflanzenarten haben hier ihren Lebensraum. Dieses Ökosystem reagiert sehr empfindlich auf Nährstoffeinträge. Daher ist die Entsorgung von Grünabfällen hier streng verboten. Am Ende der Wagnerstraße, die an das
Naturschutzgebiet angrenzt, wurden leider dennoch Grünabfälle am Moorrand abgekippt. Die Naturschutzbehörde will sich um den Fall kümmern. Der NABU appelliert an die Bürger, ihre Gartenabfälle nicht in der Landschaft zu entsorgen und besonders nicht in sensiblen Lebensräumen.

Futterhäuschen selber bauen

Foto: NABU-Heiermann, J.
Foto: NABU-Heiermann, J.

 

Machen Sie Gartenvögeln eine Freude

 

 

Wenn es draußen friert und schneit, ist ein Futterhaus eine gute Möglichkeit unseren Gartenvögeln zu helfen. Die Häuschen lassen sich ganz einfach selber bauen. Anleitungen und Tipps finden Sie hier oder im Buch „Ein Heim für Gartenvögel“.
zur  Bauanleitung (Video)


Neue Freischneider für Biotoppflege

Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.
Einer von drei Freischneidern; Foto/Text: Marien, C.

 

Der NABU-Emsland-Mitte hat bei der emsländischen Naturschutzstiftung einen Förderantrag zur Beschaffung von drei Freischneidegeräten mit Zubehör gestellt. Dieser wurde nun in der Höhe von knapp 3.300,- € bewilligt. Die Freischneider sind nun vor Ort vorhanden. Die Geräte dienen der Pflege von schützenswerten Biotopen. Die unter- schiedlichen Arbeitsgruppen des NABU-Emsland-Mitte pflegen ehrenamtlich ökologisch hochwertvolle Gebiete im mittleren Emsland. Dazu gehören z.B. das Esterfelder-, das Fullener- oder das Fehndorfer Moor. Ohne die Pflegearbeiten würden diese Hotspots bedrohter Arten ihren ökologischen Wert weitgehend verlieren. Die Freischneidegeräte können mit unterschiedlichen Schneidwerkzeugen ausgerüstet und so an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden. Für die Bedienung ist kein Führerschein erforderlich.

Alte Handy für den Naturschutz

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

 

 

Gebrauchte Handys beim NABU abgeben oder selbst Sammelbox aufstellen -

Insektenschutz profitiert: Erlös für Hummel, Schmetterling, Biene und Co

Der NABU ruft dazu auf, gebrauchte Handys aller Art, „ganz gleich, in welchem Zustand und in welchem Alter, ganz gleich, ob noch funktionsfähig oder kaputt“, in der Regionalgeschäftsstelle in Meppen, Haselünner Straße 15, abzugeben....mehr lesen

Biber an der Ems

Foto: I.B.
Foto: I.B.

Der Biber wird mehr und mehr in unserer Region heimisch. So sind auch an der Ems in Meppen viele Spuren der Nager zu beobachten. Der Biber nutzt am liebsten Rinde und Knospen von Weiden und anderen Weichholzarten. Im Herbst und Winter sieht man daher deutlich mehr Nagespuren an den Bäumen. Ein Biber frisst im Tag etwa 900 g Rinde, im Sommer besteht die Nahrung aus 1,5 bis 2 kg Gräsern und Kräutern

Fledermausstation zieht Zwischenbilanz

Foto: Schaad, K.
Foto: Schaad, K.

 

Schon jetzt mehr als doppelt so viele Pfleglinge wie im letzten Jahr. 

 

Bereits bis Ende September hat die Fledermaus-station des NABU in Meppen schon  mehr als doppelt so viele Pfleglinge aufgenommen wie im letzten Jahr.  Die 46 Fledermäuse stammen aus der gesamte Region Emsland / Grafschaft Bentheim. Von Aschendorf bis Lengerich und von Werlte über Lingen bis Emlichheim wurden die Tiere eingeliefert.

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Keine Corona-Gefahr durch heimische Fledermäuse

Foto: Hübner, K.
Foto: Hübner, K.

Die Herkunft des aktuellen Corona-Virus (SARS-CoV-2), mit dem sich zuerst Personen auf einem Wildtiermarkt in China infiziert hatten, ist noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem werden immer wieder allgemein „Fledermäuse“ als Übertragungswirt auf den Menschen genannt. Der Naturschutzbund (NABU) weist darauf hin, dass es weltweit über 1.400 Fledermausarten gibt und die 25 in Deutschland heimischen Arten kein Reservoir für Corona-Viren darstellen. Es besteht daher keine Ansteckungsgefahr für Menschen, wenn die Fledertiere ihre Sommerquartiere in Häusern beziehen....mehr lesen

Wachholderdrosseln kommen wieder zu uns

Foto/Text: Nerger, E.
Foto/Text: Nerger, E.

Die Wacholderdrossel, auch Krammetsvogel (von Krammet = Wacholder) genannt, ist zur Zeit wieder in großen Schwärmen im Emsland zu sehen. Wacholderdrosseln sind Kurzstreckenzieher und die meisten dieser geselligen Vögel kommen aus nördlicheren Gefielden zu uns. Sie ernähren sich jetzt im Herbst hauptsächlich von Beeren, und da an vielen Straßen Ebereschen und Schwedische Mehlbeerbäume angepflanzt sind, kann man sie dort gut beobachten. Früher wurden die Krammetsvögel in großen Mengen gefangen und verspeist

Seltene Rotdrosseln beobachtet


Diese hübschen Drosseln kennzeichnen sich durch orangene Flanken und einen hellen Überaugenstreif. In Deutschland sieht man sie vor allem im März und Oktober, wenn sie aus ihren nördlichen Brutgebieten in ihre Winterquartiere fliegen oder dahin zurückkehren. Dann machen sie Rast in Wäldern oder Parks, einige Vögel verbringen sogar den ganzen Winter bei uns in Deutschland. Auch einzelne Brutversuche in deutschen Wäldern sind bekannt, bilden aber die absolute Ausnahme. Video: Ewers, K., Meppen

Vogel des Jahres 2021 wählen

Seltener Amphibienfund im Emsland-ein Bergmolch

Foto/Text: Suntrup, T.
Foto/Text: Suntrup, T.

In einem Wald bei Haselünne-Lotten konnte am Sonntag die Reptilien und Amphibien AG des NABU Emsland-Mitte  einen besonderen Fund machen – Einen Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)!

Der Hinweis eines Anwohners führte zu dieser im Emsland seltenen Entdeckung! Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner der Mittelgebirge. Aber auch im Flachland finden sich einzelne verstreute Populationen.

Im Emsland gibt es Nachweise im Eleonoren Wald bei Vrees und im Süden bei Salzbergen.

Nach unserem Kenntnisstand ist der heutige Fund der erste im mittleren Emsland!

Meppen mag dich

 

Zur Zeit müssen die geplanten Exkursionen des NABU Emsland Mitte ausfallen. Nun möchte uns unsere Dipl. Biologin Jutta Over die Natur auf andere Weise etwas näher bringen mit ihren Beobachtungen in der Meppener Umgebung:

Sehenswerter Film "Bürger gegen den Ausbau der E233"

Foto: NABU May, H.
Foto: NABU May, H.

 

Einen sehenswerten Film haben die Aktiven der Bürgerinitiative "Exit 233" erstellt. Mit guten Argumenten wenden sie sich gegen den milliardenteuren, vierspurigen Ausbau der Bundesstraße von Meppen bis Emstek, der viel Natur zerstören würde und zu erheblichen Lärm- und Schadstoffbelastungen führen würde. Sie setzen damit einen gekonnten Gegenpunkt zum Imagefilm des Fördervereins "Pro E233". Zu sehen ist der knapp zehnminütige Film auf der Internetseite der BI unter

www.Exit233.de