Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Aus dem NABU-Garten

Nachtkerze,    Fotos: Nerger, E.
Nachtkerze, Fotos: Nerger, E.
                                 Hornissen
Hornissen

Neuer Vorstand beim NABU Regionalverband Emsland/Grafschaftschaft Bentheim

von links: Christian Höbel, Willem Bronsema, Dr. Erhard Nerger, Sonja Schräer, Dr. Holger Buschmann. Es fehlt Gerhard Busmann. Foto: Wiegmann, H.
von links: Christian Höbel, Willem Bronsema, Dr. Erhard Nerger, Sonja Schräer, Dr. Holger Buschmann. Es fehlt Gerhard Busmann. Foto: Wiegmann, H.

Verleihung von Ehrennadeln für jahrelanges Engagement 

Der NABU-Regionalverband Emsland/Grafschaft Bentheim bündelt und koordiniert die Aktivitäten der 5 Ortsgruppen des Naturschutzbundes in den Landkreisen Emsland und Grafschaft Bentheim. Auf der letzten Verbandsversammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt. Den ersten Vorsitz übernimmt Gerhard Busmann aus der Kreisgruppe Grafschaft Bentheim, zweite Vorsitzende ist Sonja Schräer aus der Ortsgruppe Emsland Süd und Christian Höbel aus der Ortsgruppe Emsland Mitte übernimmt den Posten des Kassenwarts.

 

Der scheidende Kassenwart Willem Bronsema wurde an diesem Abend von Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Bronsema war über 10 Jahre Kassenwart des Regionalverbandes und hat auch lange Jahre die Kasse der NABU Ortsgruppe Emsland Mitte geführt. Außerdem hat er die Internet-Seite für die Ortsgruppe aufgebaut und ständig aktuell gehalten. Sogar die goldene Ehrennadel wurde Dr. Erhard Nerger vom Landesvorsitzenden überreicht. Nerger leitete als erster Vorsitzender siebzehn Jahre lang die Geschicke des Regionalverbandes, ist Gründungsmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied in der Ortsgruppe Emsland Mitte und arbeitet gleichzeitig auch im praktischen Naturschutz wie Moorpflege mit. Als Naturfotograf und Veranstaltungsleiter leistet er auch einen großen Beitrag, um der Öffentlichkeit die Schönheit der Natur näher zu bringen.

Hast du ein Herz für Vögel ??

......dann suchen wir genau dich zur Unterstützung unserer heimischen Vögel.

Unsere Nisthilfen-AG betreut Nisthilfen in verschiedenen Brutgebieten im Bereich Meppen. Es wäre schön, wenn du bereit wärst, ehrenamtlich ein paar Tage im Jahr bei der Betreuung der Nistkästen zu helfen.

Wir würden uns über deine Mitarbeit in unserem tollen Team sehr freuen.

Kontakt: NABU Geschäftsstelle, Haselünner Str. 15, 49716 Meppen,
Telefon: 05931 4099630, Frau Hanna Clara Wiegmann
Helmut Schnieders: he.schnieders@t-online.de      

Fotos/Text: Schnieders, H.
Fotos/Text: Schnieders, H.

Fledermausschutz durch Jedermann

Braunes Langohr; Foto: Schaad, K.
Braunes Langohr; Foto: Schaad, K.
Braunes Langohr Klebefallenopfer; Foto: Schaad, G.
Braunes Langohr Klebefallenopfer; Foto: Schaad, G.

Keine Fliegen-Klebfallen im Außenbereich verwenden    

Fliegen sind lästig und können Krankheiten übertragen. Abhilfe können Klebfallen schaffen, die im Haus aufgehängt werden. Im Außenbereich sollten diese Fallen jedoch keine Verwendung finden, da sie auch zur tödlichen Falle für Fledermäuse werden können....mehr lesen

Der NABU bietet Naturerlebnisse an

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

Der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim bietet Naturerlebnisaktionen für beispielsweise Schul-klassen, Kindergartengruppen oder Kindergeburtstage an. Auf diesen Streifzügen werden mit allen Sinnen die heimischen Pflanzen und Tiere erkundet. Dabei sind die möglichen Themen vielfältig: Wald, Wiese, Moor oder Bach, aber auch praktische Aktionen - wie zum Beispiel Insektenerkundung - sind möglich.
Der Biologe Andreas Rakers bietet 2,5-stündige Aktionen im Emsland und der Grafschaft Bentheim an. Informationen und Terminabsprachen werden unter der Telefonnummer 05931 4099630 oder per Mail nabu.el-noh@t-online.de beantwortet

Lesen in der Wildbienen-Beobachtungsschublade

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Wildbienen-Beobachtungsschublade, Draufsicht (von vorne gesehen)

Fotos/Text: Schaad, G.

Die Wildbienen-Beobachtungs-Schublade im NABU-Naturschaugarten Meppen bietet gegenwärtig beim näheren Betrachten einige interessante Einblicke.

Von den 13 Brutröhrchen in der Schublade wurden im laufenden Jahr bisher acht neu belegt, wie die frischen Verschlüsse dieser Röhrchen bereits in der Draufsicht zeigen.

Die eher breite Röhre Nr. 9, rechts oben, hat eine Blattschneiderbiene bezogen, die sich augenscheinlich nicht die Mühe machte, die Öffnung durch anderes Material als die zum Röhrenausbau verwendeten Blätter zu verschließen. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen temporären Verschluss und die letzte Brutkammer soll noch fertig gestellt werden oder die Biene hat die Fertigstellung ihrer Brutröhre nicht mehr erlebt. In der Seitenansicht von rechts kann man gut die einzeln eingebrachten Blattpäckchen erkennen, in denen sich jeweils ein Ei befinden sollte.

Blattschneiderbienenbrut findet sich, wie die Seitenansicht von links zeigt, auch in den drei neu bezogenen schlanken Röhrchen Nr. 4, 5 und 6, die mittels Lehm-Sand-Propfen nach vorne verschlossen wurden.

Röhrchen Nr. 1 zeigt in der Draufsicht ein kleines Ausschlupfloch im Propfen und von der Seite, nahe des Eingangs rechts im Bild, ein fertiges Insekt. Tiefer im Röhrchen stecken vermutlich fast schlupfbereite weitere Insekten und noch weiter hinten, also links im Bild, Puppen oder Larven. Das kleine Schlupfloch im Verschlusspropf lässt vermuten, dass zumindest die vordere Brutkammer durch einen schon ausgeflogenen Brutparasiten befallen war. 

Geöffnete Schublade, Ansicht von links.
Geöffnete Schublade, Ansicht von links.

Röhrchen Nr. 2 wurde im Vorjahr auch besetzt, und zwar durch mehr als elf hintereinander liegende, pollenbeladene Brutkammern, aus denen, im vorderen Bereich, im Bild rechts, wo sich die männlichen Wildbienen entwickeln, geschlüpft worden ist. Allerdings deutet das kleine Schlupfloch in der Draufsicht wiederum auf ausgeflogene Brutparasiten hin.

In Röhrchen Nr. 3 sind die nur zwei geschlossenen Brutkammern aus dem letzten Jahr verschimmelt und die Brut hat sich nicht weiter entwickelt. Eventuell kam die Erbauerin seinerzeit noch während der Lege- und Bauphase zu Tode.

Das Foto zeigt die unterschiedlich schlanken Brutröhrchen Nrn. 1 bis 8. 

Geöffnete Schublade, Ansicht von rechts.
Geöffnete Schublade, Ansicht von rechts.

Röhrchen Nr. 7 baut eine Wildbiene gerade an ihrer sechsten Brutkammer.

Nr. 8 weist wiederum zur Hälfte der Länge Schlupfspuren auf. Weiter hinten im Röhrchen sind noch ungeöffnete Puppenkammern zu erkennen.

Die dickeren Röhrchen Nr. 10 bis 13 wurden mit jeweils acht bis fünf Brutkammern neu bezogen, wie die Schubladenansicht von rechts zeigt. In Nr. 11 ist bereits eine geschlüpfte Larve zu erkennen. In Nr. 12 scheinen Eier oder Junglarven an einigen Kammerböden liegend erkennbar zu sein.

 

Auf jeden Fall freuen sich die menschlichen Beobachter der Schublade auf viele neue Insekten noch in diesem und im kommenden Jahr.

Das Foto zeigt die breiten Brutröhrchen Nrn 9 bis 13

Neue Bewohner im Naturschaugarten

Foto/Text: Schaad, K.
Foto/Text: Schaad, K.

Auf einer kleinen, halbwegs vor Regen geschützten, aber sonnig gelegenen Sandfläche im Garten sind neben den dort schon vorhandenen Sandwespenlarven neue Nachbarn eingezogen: Die auf dem Foto erkennbaren sieben kleinen Trichter im Sand verraten, dass dort die Larven der Ameisenjungfer, die so genannten „Ameisenlöwen" auf Beute lauern. Jede Larve hat sich durch Auswerfen von trockenem Sand einen Trichter gebaut, in den unvorsichtige Kleininsekten - wie eben Ameisen etc. - abrutschen können, um dann von dem am Trichterboden eingegrabenen „Löwen“ mit kräftigen Klauenzangen gepackt, durch Giftinjektion gelähmt und schließlich verspeist zu werden. Opfer, die beim Hineinrutschen aus dem Trichter zu fliehen versuchen, werden durch Bewerfen mit Sand daran gehindert

Wie pflege ich das Insektenhotel?

Foto/Text: Schaad, K.
Foto/Text: Schaad, K.

Oft ist zu lesen, dass bei Wildbienen-Nisthilfen keine Pflege nötig sei, da die Insekten verlassene. Niströhren selbst reinigen und dann wieder beziehen. Wenn die Nistangebote neu, an einem sonnigen Standort, bevorzugt in Süd-Ost Richtung aufgestellt und besonders vor Schlagregen gutgeschützt sind, kann man sie unbesorgt sich selbst überlassen. Je nach Wildbienenart dauert es unterschiedlich lange, bis Reinigung oder Austausch von Niströhren sinnvoll sind. Die Rostroten und Gehörnten Mauerbienen, die im Frühjahr als erstes erscheinen, bevorzugen neue, saubere Nisteingänge. Sie besiedeln sehr gerne Schilfrohre und können rasch größere Bestände bilden, die jedoch nach drei bis vier Jahren wieder abnehmen, wenn nicht regelmäßig neue, saubere Niströhren zur Verfügung gestellt werden. Die Weibchen von Löcher- und Scherenbienen säubern alte Niströhren recht sorgfältig, was an den Müllbergen am Fuße der Nisthilfen zu erkennen ist. Dieser „Müll“ besteht aus altem Pollen, Larvenkot und Kokonhäuten und sollte vorsichtig mit einem kleinen Besen oder größerem Pinselentfernt werden. Je älter die Nisthilfen sind, umso mehr Brutröhren sind hinter den geschlossenen Verschlussdeckeln bereits abgestorben, z.B. durch Verpilzung. Um festzustellen, hinter welchen Deckeln sich noch intakte oder abgestorbene Brut befindet, kann man in der Zeit von Herbst bis Winter die Deckel mit einem Tupfen Wasserfarbe markieren. Wo Wildbienen schlüpfen, verschwindet durch das Öffnen der Verschlüsse auch die Farbmarkierung. Sind im Herbst immer noch Farbmarkierungen zu sehen, hat man den Nachweis, dass es sich um abgestorbene Bruthandelt. Diese Gänge können in harten Materialien wie Holz oder Keramik mit Hilfe von Nägeln, Schrauben und Bürstchen gereinigt werden, je gründlicher, umso besser. Dann stehen im folgenden Frühling wieder viele potenzielle Brutröhren zur Verfügung. Stellt man allerdings fest, dass z.B. in einem Holzklotz ein Großteil der Gänge abgestorbene Brut enthält, ist wahrscheinlich der komplette Austausch des Klotzes vorteilhafter. Hilfreiche Informationen zu diesem Thema können angesehen werden unter www.naturgartenfreude.de, einer Webseite von Werner David, der auch das sehr empfehlenswerte Buch „Fertig zum Einzug: Nisthilfen für Wildbienen“ geschrieben hat. Fertige Nisthilfen bietet der NABU in seiner Geschäftsstelle an.

Streifzug durch das Wesuweer Moor

Zur Zeit sind im Wesuweer Moor häufig diese beiden Libellenarten zu beobachten. Dr. Erhard Nerger konnte das mit hervorragenden Aufnahmen dokumentieren.

Hier sind Fledermäuse das ganze Jahr willkommen

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

NABU zeichnet "Fledermausfreundliches Haus" aus

 

Das Haus der Familie Hanvey-Daal in Groß Hesepe wurden durch einige Maßnahmen in den letzten Monaten zu einem fledermausfreundlichen Haus umgebaut. So wurden beispielsweise auf dem Dachboden mehrere neue Fledermausquartiere angebracht. Nun ist es für die Fledermäuse möglich, durch ein kleines Einflugloch in den Dachboden zu gelangen, wo extra für sie geschreinerte Quartiere auf sie warten.....mehr lesen

Strukturvielfalt schafft biologische Vielfalt

Foto: Quappen, B.
Foto: Quappen, B.

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des NABU Emsland Mitte berichtete Maike Hoberg von der Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland über die Ergebnisse des abgeschlossenen Hotspot Projektes „Lebensadern auf Sand“. So konnten u.a. der Fleckenbach bei Bernte von einem schnurgeraden Graben in einen mäandrierenden Bach verwandelt und ein Ems-Seitenarm als Kinderstube für Fische hergestellt werden. "Wichtig ist es Strukturvielfalt zu schaffen", hob Hoberg hervor, "dann bekommt man auch biologische Vielfalt". Außerdem konnten die Menschen in der Region in die Umsetzung des Projektes einbezogen und für diesen Lebensraum begeistert werden. Maike Hoberg warb weiterhin für das neue Hotspot Projekt „Vielfalt in Geest und Moor“. Als Dankeschön für den Vortrag überreichte Ulrich Wilde, erster Vorsitzender des NABU Emsland Mitte, Maike Hoberg einen Fledermauskasten. 

Weiterhin wurden auf der Mitgliederversammlung die langjährigen Mitglieder geehrt. Der Vorsitzende des NABU Emsland Mitte, Ulrich Wilde, betonte, wie wichtig für den Verein eine langjährige Unterstützung ist. Zusätzlich präsentierten einige der vielzähligen Arbeitsgruppen des Vereins ihre Aktivitäten und Ergebnisse und stellten ihre aktuellen Projekte vor. Ulrich Wilde bedankte sich bei allen Projektgruppen und lobte die hervorragende Arbeit der vielen Ehrenamtlichen.

Niedersachsens 20.000 NAJU Mitglied kommt aus Emsbüren

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

Emsbüren –Martha ist 9 Jahre, kommt aus Emsbüren und ist das 20.000 NAJU Mitglied in Niedersachsen. Sie ist seit dem Sommer in der neu gegründeten NAJU Gruppe Emsbüren die von Sonja Schräer und Silvia Marek geleitet wird. Martha besucht die regelmäßigen Gruppentreffen in denen beispielswiese gekeschert wird, sodass auch einmal die Flusslebewesen genauer betrachten und erkunden werden können, aber auch eine Streuobstwiese wurde schon besucht und erforscht und Spiele gehören natürlich auch immer zu den Gruppentreffen dazu. Insgesamt sind 15 Kinder in der NAJU Gruppe in Emsbüren....mehr lesen

Neue NABU Kindergruppe in Meppen

Foto: Risse, A.
Foto: Risse, A.

Anmeldungen ab sofort für Kinder zwischen 5 und 8 Jahren

 Meppen – Die neu gegründete NABU Kindergruppe wird voraussichtlich am 01.März mit dem ersten Kindergruppentreffen starten und sich dann regelmäßig jeden ersten Dienstag im Monat von 16:00 – 18:00 Uhr treffen. Maßgeblich für den Start sind die zu diesem Zeitpunkt geltenden Coronaverordnungen. Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit aber auch Artenkenntnisse werden Thema bei den Gruppentreffen sein. So kann beispielsweise den Fragen nachgegangen werden, welcher Baum ist das eigentlich, welche Vögel fliegen hier und was für ein Käfer krabbelt durch den Garten? Aber auch wie kann jeder Plastikmüll reduzieren, wie pflanze ich selber Gemüse an und was benötigt der Boden eigentlich dafür. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren für das erste Treffen. Die Kindergruppenleitung übernehmen Sandra Vissering und Andreas Rakers, vom NABU Emsland Mitte. „Mir liegt das Thema Umweltbildung sehr am Herzen und daher habe ich mich zusammen mit Andreas dazu entschieden, eine NABU Kindergruppe zu gründen. Ich habe viele Ideen, die wir in der Gruppe umsetzten, erforschen und machen können und ich freue mich schon sehr auf den Start“, berichtet Sandra Vissering. Andreas Rakers fügt bestätigend hinzu: „Die Ferienpassaktionen, die ich bislang für den NABU angeboten habe, machen jedes Mal eine Menge Spaß, die Kinder sind immer sehr interessiert und gemeinsam können viele spannende Themen erforscht werden. Auch ich freue mich auf die neue Kindergruppe“. Anmeldungen oder Fragen nimmt die Leitung gern entgegen. Sandra Vissering erreichen Sie unter der Telefonnummer 0151-67506440 oder 05931-17255 und Andreas Rakers unter 0152-23143614 oder 05936-1677.

NABU-Fledermauspflegestation zieht Jahresbilanz

Kleine Bartfledermaus beim Wiegen, Foto: Hübner, K.
Kleine Bartfledermaus beim Wiegen, Foto: Hübner, K.

Insgesamt wurden 53 Fledermäuse 2021 aufgenommen

Die NABU Fledermauspflegestation in Meppen wird seit 2016 von Karin Schaad geleitet. Das Jahr 2021 war aber ein Rekordjahr, in dem bislang die meisten Fledermäuse abgegeben wurden. Insgesamt 53 Findlinge wurden versorgt, die hilflos, verletzt, geschwächt oder erkrankt waren. Darunter befanden sich unterschiedliche Fledermausarten. Am häufigsten waren die Zwergfledermäuse, gefolgt von dem Braunen Langohr und der Breitflügelfledermaus. Außerdem gab es eine geringe Anzahl von Rauhaut- und Kleinen Bartfledermäusen und jeweils einen Großen Abendsegler und eine Brandt-, Wasser- und Teichfledermaus. Etwa 75% der Tiere waren erwachsen. Bei dem Rest handelte es sich um Säuglinge oder Jungtiere. Diese waren besonders pflegeaufwendig. „Über die Hälfte der Fledermäuse konnten wir glücklicherweise wieder auswildern“, freut sich Karin Schaad, Leiterin der Fledermauspflegestation. „Momentan haben wir nur noch zwei Fledermäuse, die unter kontrollierten Bedingungen Winterschlaf halten. Die werden nach dem Winter ausgewildert.“

Auffällig ist, dass bereits vor dem 1. April eine hohe Anzahl an Fundtieren bei der Station abgegeben wurde. „Daher ist es wünschenswert und notwendig, dass Fledermauskartierungen für Bauvorhaben nicht erst ab April beginnen, sondern schon früher starten“, fordert Katja Hübner vom NABU Regionalverband Emsland/ Grafschaft Bentheim. "Denn wir sehen, dass Fledermäuse auch schon in der Zeit davor aktiv sind. Und das wird durch den Klimawandel mit den milderen Wintern sicher noch zunehmen."

Wer eine verletzte Fledermaus findet, sollte sich schnellstmöglich an den Fledermausnotruf unter der Telefonnummer: 0151-15902708 wenden.  

12 Naturschutz-Tipps für das neue Jahr

Kernbeißer, Foto: Nerger, E.
Kernbeißer, Foto: Nerger, E.

Werden Sie Naturschutzmacher!

 

Haus und Garten naturnah gestalten und sich für die heimische Tierwelt einsetzen. Das kann jeder tun. Jeden Monat. Hier finden Sie 12 Naturschutz-Tipps rund ums Jahr, die sich ohne viel Aufwand umsetzen lassen. Machen Sie mit!

...mehr lesen

NABU-Infohotline für alle Natur-Interessierten

Foto: NABU
Foto: NABU

 

 

Telefonische Beratung zu Naturschutzthemen

 

030 – 284 984 – 6000

Alle Naturbegeisterten und Engagierten sollten sich diese Nummer notieren – als direkten Draht zum Naturschutz, als kompetente Info-Hotline des NABU.
Rufen Sie an bei Fragen rund um Vögel, Pflanzen, Insekten, Igel, Natur- und Umweltschutz sowie Gartenthemen

NABU Reiseprogramm 2022

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Wer möchte nicht die Gelegenheit haben, den majestätischen Steinadler in seinem Revier, in dem auch das Murmeltier und bunte Wiesenblumen auf Almen ihr Zuhause haben, zu erleben, oder zahllose Weißstörche im romantischen Masuren, mit etwas Glück auch Delfine vor Cornwalls blühenden Steilküsten oder den Wanderfalken im Pfälzerwald zu erblicken? All das ist möglich – unter fachkundiger Leitung des NABU-Niedersachsen-Reiseteams. Denn gerade ist das Programm „Natur und Reisen“ für 2022 erschienen – und es feiert ein Jubiläum: es ist das 25. in Folge und wieder um neue Ziele erweitert. ...mehr lesen

Bingo-Umweltstiftung fördert NABU-Projekt „Flotte Käfer“ im Emsland und in der Grafschaft Bentheim

Foto: Schaad, G.
Foto: Schaad, G.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) unterstützt den NABU-Regionalverband Emsland/Grafschaft Bentheim mit 23 000 Euro für das Projekt „Flotte Käfer“. Mit Hilfe der Förderung wollen die Naturschützer Biotope für verschiedene Käferarten in der Region schaffen. Damit soll der Lebensraum der Käfer verbessert und zugleich öffentliches Interesse für ihre Bedürfnisse geweckt werden. „Käfer sind die artenreichste und individuenstärkste Gruppe der Insekten, die ebenfalls vom „Insektensterben“ betroffen ist“, begründet Projektleiter Andreas Rakers die Initiative....mehr lesen

 

Greifvögel sind streng geschützt

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Bedingt durch zwei aktuelle Anlässe möchte der Naturschutzbund (NABU) darüber informieren, dass sämtliche Greifvögel, die im Emsland und der Grafschaft Bentheim vorkommen zu den streng geschützten Arten gehören. Nicht nur die Tiere selbst, sondern auch ihre Lebensräume, Nester und Eier stehen unter Schutz. Die Vögel dürfen nicht verletzt, gefangen oder getötet werden und es ist nicht erlaubt sie zu stören oder ihre Nester zu beschädigen. In der Grafschaft Bentheim ereignete sich ein Vorfall, bei dem versucht wurde einen Wanderfalken zu vertreiben, indem er mit einer Drohne beunruhigt und zusätzlich mit Schreckschuss-Munition beschossen wurde. Der zweite Fall geschah im Landkreis Emsland.  Hier wurde in einer sogenannten Drahtgitterfalle auch noch eine lebendige Krähe als Köder angeboten, obwohl es verboten ist, lebende Vögel als Lockmittel zu verwenden. Beide Fälle wurden den zuständigen Behörden gemeldet.