Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

Alte Handy für den Naturschutz

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

 

 

Gebrauchte Handys beim NABU abgeben oder selbst Sammelbox aufstellen -

Insektenschutz profitiert: Erlös für Hummel, Schmetterling, Biene und Co

Der NABU ruft dazu auf, gebrauchte Handys aller Art, „ganz gleich, in welchem Zustand und in welchem Alter, ganz gleich, ob noch funktionsfähig oder kaputt“, in der Regionalgeschäftsstelle in Meppen, Haselünner Straße 15, abzugeben....mehr lesen

Morgenspaziergang an der Hase von Bokeloh nach Meppen

E233: „Geplante RROP-Änderung nicht genehmigungsfähig“

Foto: May, H.
Foto: May, H.

 

 

Weil bei der Planung für den vierspurigen Ausbau der E233 in Teilbereichen von der derzeitigen Trasse abgewichen werden soll, muss auch das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP) des Landkreis Emsland geändert werden. Der NABU ist überzeugt, dass der vorliegende Änderungsentwurf nicht genehmigungsfähig ist.....mehr lesen

Biber an der Ems

Foto: I.B.
Foto: I.B.

Der Biber wird mehr und mehr in unserer Region heimisch. So sind auch an der Ems in Meppen viele Spuren der Nager zu beobachten. Der Biber nutzt am liebsten Rinde und Knospen von Weiden und anderen Weichholzarten. Im Herbst und Winter sieht man daher deutlich mehr Nagespuren an den Bäumen. Ein Biber frisst im Tag etwa 900 g Rinde, im Sommer besteht die Nahrung aus 1,5 bis 2 kg Gräsern und Kräutern

Fledermausstation zieht Zwischenbilanz

Foto: Schaad, K.
Foto: Schaad, K.

 

Schon jetzt mehr als doppelt so viele Pfleglinge wie im letzten Jahr. 

 

Bereits bis Ende September hat die Fledermaus-station des NABU in Meppen schon  mehr als doppelt so viele Pfleglinge aufgenommen wie im letzten Jahr.  Die 46 Fledermäuse stammen aus der gesamte Region Emsland / Grafschaft Bentheim. Von Aschendorf bis Lengerich und von Werlte über Lingen bis Emlichheim wurden die Tiere eingeliefert.

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Volksbegehren endet mit großem Erfolg – NABU dankt allen Mitwirkenden

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 

Emsland / Grafschaft Bentheim. Nachdem das niedersächsische Parlament am Dienstag viele Eckpunkte für einen besseren Artenschutz gesetzlich verankert hat, verzichten die Initiator*innen des Volksbegehrens auf dessen Fortführung. Der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim begrüßt diese Entwicklung und bedankt sich bei allen Unterstützern des Volksbegehrens.....mehr lesen

NABU-Igelstation ein voller Erfolg!

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

Mehr als 80 Prozent der Jungtiere konnten dieses Jahr gerettet werden

Herbst bedeutet Igelzeit. In der Igelstation in Meppen pflegt Leiterin Rita Gölnitz kranke, verletzte, untergewichtige und mutterlose Igel so lange, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Dieses Jahr wurden allein mehr als 35 Jungtiere bei ihr abgegeben, gut 30 der Igelbabys konnten gerettet werden.....mehr lesen

Ein großartiger Erfolg!

Dr. Holger Buschmann, Vorsitzender des NABU Niedersachsen schreibt:

 

Liebe NABU-Mitglieder,

 

heute wende ich mich an Sie alle, um mit Ihnen einen der größten Erfolge in der Geschichte des Natur-schutzes in Niedersachsen zu teilen.

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Wachholderdrosseln kommen wieder zu uns

Foto/Text: Nerger, E.
Foto/Text: Nerger, E.

Die Wacholderdrossel, auch Krammetsvogel (von Krammet = Wacholder) genannt, ist zur Zeit wieder in großen Schwärmen im Emsland zu sehen. Wacholderdrosseln sind Kurzstreckenzieher und die meisten dieser geselligen Vögel kommen aus nördlicheren Gefielden zu uns. Sie ernähren sich jetzt im Herbst hauptsächlich von Beeren, und da an vielen Straßen Ebereschen und Schwedische Mehlbeerbäume angepflanzt sind, kann man sie dort gut beobachten. Früher wurden die Krammetsvögel in großen Mengen gefangen und verspeist

Weißstorchbilanz 2020

Foto: Bellmer, D.
Foto: Bellmer, D.

 

Höchste Anzahl  an Nestpaaren

 

In Niedersachsen/Bremen ließen sich 2020 insgesamt 1.306 Weißstorchpaare nieder. Darunter waren wieder auch viele Neuansiedlungen. 2.291 Jungstörche wurden flügge. Damit wurde das gute Ergebnis aus dem Jahr 2019 erneut übertroffen

Vogel des Jahres 2021 wählen

NABU verabschiedet Regionalgeschäftsführerin Jutta Over

Foto: Over, G.
Foto: Over, G.

In einer Feierstunde hat der NABU Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim seine langjährige Geschäftsführerin Jutta Over verabschiedet und ihr für ihre zukünftige freiberufliche Tätigkeit alles Gute gewünscht.

In seiner Abschiedsrede erinnerte der Vorsitzende, Dr. Erhard Nerger an das vielfältige Engagement, das Over in den vergangenen Jahren für den NABU gezeigt hat. So gründete sie im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeit 1992 eine Kindergruppe und war von 1998 bis 2002 Vorsitzende des NABU Emsland Mitte. 2002 wurde sie als hauptamtlich tätige Geschäftsführerin in der neu gegründeten Regionalgeschäftsstelle angestellt. Seitdem realisierte sie viele, zum Teil landesweite Naturschutzprojekte. Beispielsweise das Projekt „Natur auf einen Schritt“, bei dem Senioren in Wohnheimen die Natur in gut zugänglichen Schaugärten in erreichbare Nähe gerückt wurde. Andere Projekte dienten dem Erhalt der Moore und dem Schutz von Schwalben und Eisvögeln. Auch der Vorsitzende des NABU-Landesverbandes, Dr. Holger Buschmann, würdigte die engagierte Arbeit der Biologin und wies daraufhin, dass die hiesige Regionalgeschäftsstelle Modell gewesen sei für die vielen, seither gegründeten Regionalgeschäftsstellen des NABU. Des Weiteren dankten Vertreter aller fünf Ortsgruppen Over und erinnerten an gemeinsame gelungene Veranstaltungen und Errungenschaften. Alle bedauerten die Entscheidung Overs, den Regionalverband zu verlassen, bekundeten aber Verständnis für ihre Entscheidung, zukünftig im Rahmen freiberuflicher Tätigkeit ihre Begeisterung für die Natur anderen Menschen zu vermitteln, und wünschten ihr weiterhin alles Gute.

 

Freischneiden im Esterfelder Moor

Foto/Text: Marien, C.
Foto/Text: Marien, C.

Die alljährlichen Pflegemaßnahmen im Esterfelder Moor standen wieder an. Dazu haben die ehrenamtlichen Naturschützer der Projektgruppe Naturschutz die jungen Gehölze mit Freischneidegeräten zurückgeschnitten. Das Moor wurde vor zehn Jahren entkusselt, so nennt man die Beseitigung größerer Gehölze. Um ein erneutes Zuwachsen des Moores zu verhindern, werden die nachwachsenden Gehölze regelmäßig zurückgestutzt. Größere Bäume beschatten die bedrohten Moorpflanzen und verdrängen sie. Außerdem würden sie dem Moor sehr viel Wasser entziehen und es auf diese Weise entwässern. Dabei haben sich die Dürren der letzten Jahre schon stark auf das kleine Moor ausgewirkt. So trocken, wie in diesem Jahr war es dort noch nie. Die Naturschützer hoffen daher auf reichlich Regen im Winter.

Freischneiden der Moorwiese im Fullener Moor

Mechanische Pflege der Moorwiese nach Beweidung
Mechanische Pflege der Moorwiese nach Beweidung

02.09.2020 Die Projektgruppe Naturschutz betreut seit Jahren eine Moorwiese im Groß Fullener Moor. Wie in jedem Jahr wurde die Fläche auch  in diesem Spätsommer von Schafen beweidet. Dabei wird der Grasfilz, der sich über den Sommer gebildet hat, aufgefressen. Die Beweidung findet erst spät im Jahr statt, um seltene Pflanzen und bodenbrütende Vögel zu schützen. Gehölze, wie z.B. Weide, Birke und spätblühende Traubenkirsche wachsen bis zum Einsetzen der Beweidung so hoch, dass sie von den Schafen nicht mehr abgefressen werden können. Daher führen die ehrenamtlich aktiven Naturschützer der NABU- Projektgruppe Naturschutz in jedem Jahr zusätzliche mechanische Pflegearbeiten mit Freischneidegeräten durch. So finden die schützenswerten Arten im kommenden Jahr wieder ideale Bedingungen in ihrem Lebensraum vor.  Foto/Text: Marien, C.

Treffen von Landvolk und NABU

Foto: Schwering, M.
Foto: Schwering, M.

"Nicht immer einer Meinung, aber immer miteinander reden"  

Geeste / Meppen. Auf Einladung von Helmut Schwering, Kreisvorsitzender des Emsländischen Landvolks in Meppen, kamen NABU-Vertreter aus verschiedenen Ortsgruppen nach Geeste, um sich den Betrieb mit Milchkühen und Biogasanlage anzusehen und mit Vertretern des Landvolks zu reden.  

Von besonderem Interesse war für die Naturschützer eine im letzten Jahr angesäte Wildblumenfläche, deren Aufwuchs in der Biogasanlage Verwendung finden soll. Begrüßt wurde von den Naturschützern, dass es sich bei den ausgesäten 27 blütenreichen Pflanzenarten zu einem großen Teil um heimische Arten wie Wilde Möhre, Rainfarn, Natternkopf und Wegwarte handelt, die Honigbienen und wildlebenden Insekten viel Nektar und Pollen bieten. Gelobt wurde auch, dass die Fläche über 5 Jahre nicht umgebrochen wird, so dass der Boden im Winter von Vegetation bedeckt ist und Kleintiere in den Pflanzen überwintern können. Helmut Schwering erklärte, dass die Menge und Qualität des Aufwuchses im Hinblick auf die Nutzung in der Biogasanlage deutlich schlechter sei als bei Mais und damit die Anlage der Wildblumenfläche wirtschaftlich im Vergleich zu einem Maisanbau ein Verlustgeschäft darstelle. Eine Förderung gebe es bisher nicht. Landwirt und Naturschützer waren sich einig, dass eine finanzielle Unterstützung mit öffentlichen Mitteln sinnvoll wäre, damit auf mehr Flächen artenreiche Blumenmischungen angebaut werden können und die Monotonie der Maisäcker unterbrochen wird. 

Wichtigstes Fazit aller Teilnehmer gerade vor dem Hintergrund der laufenden Diskussionen umd das Volksbegehren Artenschutz und die Proteste von Landwirten war jedoch: "Landvolk und NABU sind nicht immer einer Meinung, aber wir vor Ort wollen auf jeden Fall immer wieder miteinander reden." Denn inhaltlich liegen die Positionen gar nicht so weit auseinander. Beide Organisationen werben dafür, dass die Verbraucher bereit sind, mehr Geld für regionale Produkte zu bezahlen, die unter Berücksichtigung des Tierwohls oder biologisch erzeugt wurden, so dass die Landwirte eine auskömmliche Bezahlung für ihre Arbeit erhalten. Die Naturschützer bestätigten auch noch einmal die Zusage des NABU, dass das Volksbegehren eingestellt wird, sobald die Vereinbarungen des Niedersächsischen Weges in Gesetze umgesetzt sind. 

Gebänderter Pinselkäfer

Unser NABU-Fotograf Dr. Erhard Nerger streift wie immer mit offenen Augen durch unsere heimische Natur und wird häufig dabei fündig.

Er schreibt zu seinem Foto: Im Wesuweer Moor habe ich zufällig eine interessante Käferart gefunden, den Gebänderten Pinselkäfer (Trichius fasciatus). Er wird 8-12mm lang, sieht einer Hummel ähnlich und ist im Flachland nur selten zu finden ist. Eigentlich sind Lichtungen und Waldränder im Gebirge sein bevorzugter Lebensraum. Die ausgewachsenen Tiere ernähren sich von Pollen und Nektar, die Larven von morschem Holz

 

Buchtipp: "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle

Umweltbildung zum Genießen 

Sommerzeit - Coronazeit - Zeit für Bücher und Gartenarbeit. Ich habe in den vergangenen Tagen "Die Zeit der Glühwürmchen" von Patricia Koelle gelesen und es hat mich begeistert. Zum einen ist da die wunderschöne Geschichte von zwei Frauen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen. Zum anderen - und deshalb steht der Buchtipp auf dieser Internetseite - enthält das Buch sehr liebevolle, teils poetische Beschreibungen von Insekten, Pflanzen und Gärten. So ganz nebenbei erfährt man viel über Insekten (insbesondere Glühwürmchen) und das Insektensterben. Darüber hinaus macht der Text Lust, selbst einen Garten naturnah zu gestalten oder einen Themengarten anzulegen - selbst wenn man das schon getan hat. Mich hat das Buch auch angeregt, so manches noch einmal genauer zu recherchieren. Das passiert mir bei Romanen sonst eher selten. Umweltwissen wird hier auf eine andere, leichte Weise vermittelt, was eine tolle Ergänzung zu den üblichen Sachbüchern, Vorträgen und Führungen ist und sicher weitere Menschen anspricht. Insgesamt ist es eine sehr schöne Lektüre für Garten- und Naturliebhaber, aber auch ein nettes Geschenk "mit Hintergedanken" für Bekannte oder Nachbarn mit Schottergärten. Kleiner Nachteil: Da die zwei Hauptfiguren Frauen sind, fühlen Männer sich vermutlich von dem Buch nicht so stark angesprochen. (ISBN: 9783596705306, 10,99 €) 

Übrigens zum Thema "Glühwürmchen": Ich habe als Kind auch mal Glühwürmchen gesehen und sie haben mich begeistert und bezaubert. Hier im Emsland habe ich nie welche entdeckt. Andere Aktive im NABU berichten von Sichtungen vor 10 oder 25-30 Jahren. Gibt es wohl noch aktuelle Vorkommen ? Falls jemand in der letzten Zeit noch Glühwürmchen im Emsland gesehen hat, würde ich mich über eine Mail mit Fundortangabe an kdpr.huebner@t-online.de freuen

Und wer sich jetzt fragt, was Glühwürmchen überhaupt sind, warum sie "glühen" und welche Lebensraumansprüche haben und wer nicht abwarten kann, bis diese Fragen im Buch geklärt werden, der sei auf folgende Internetseite (aus der Schweiz) verwiesen:

http://www.gluehwuermchen.ch  

Katja Hübner

Mörder am Dalumer Geestmoor beobachtet

Foto: Bronsema, I.
Foto: Bronsema, I.

Unser Dipl. Biologe Andreas Rakers sagt zu diesem Foto: Das Insekt ist die Gelbe Raubfliege (Laphria flava), auch Gelbe Mordfliege genannt. Sie ähnelt Hautflüglern, wie Hummel oder großen Wildbienen, ist aber eine Fliege, und näher mit Bremse und Wadenstecher verwandt. Für Menschen ist sie ungefährlich. Sie jagt Insekten, und auf dem Foto ist sie dabei, einen Käfer mit ihrem Stechrüssel auszusaugen. Die Gelbe Raubfliege ist in der Nähe von Holzklaftern oder Totholz zu finden. Die Larven fressen Käferlarven im Holz. Dazu legt die Fliege ihre Eier in die Gangöffnungen. Die Gelbe Raubfliege ist nicht selten, aber, wie alle Raubfliegen, in der Bevölkerung nicht sehr bekannt.

Seltener Amphibienfund im Emsland-ein Bergmolch

Foto/Text: Suntrup, T.
Foto/Text: Suntrup, T.

In einem Wald bei Haselünne-Lotten konnte am Sonntag die Reptilien und Amphibien AG des NABU Emsland-Mitte  einen besonderen Fund machen – Einen Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)!

Der Hinweis eines Anwohners führte zu dieser im Emsland seltenen Entdeckung! Der Bergmolch ist ein typischer Bewohner der Mittelgebirge. Aber auch im Flachland finden sich einzelne verstreute Populationen.

Im Emsland gibt es Nachweise im Eleonoren Wald bei Vrees und im Süden bei Salzbergen.

Nach unserem Kenntnisstand ist der heutige Fund der erste im mittleren Emsland!

Meppen mag dich

 

Zur Zeit müssen die geplanten Exkursionen des NABU Emsland Mitte ausfallen. Nun möchte uns unsere Dipl. Biologin Jutta Over die Natur auf andere Weise etwas näher bringen mit ihren Beobachtungen in der Meppener Umgebung:

Keine Corona-Gefahr durch heimische Fledermäuse

Foto: Hübner, K.
Foto: Hübner, K.

Die Herkunft des aktuellen Corona-Virus (SARS-CoV-2), mit dem sich zuerst Personen auf einem Wildtiermarkt in China infiziert hatten, ist noch nicht abschließend geklärt. Trotzdem werden immer wieder allgemein „Fledermäuse“ als Übertragungswirt auf den Menschen genannt. Der Naturschutzbund (NABU) weist darauf hin, dass es weltweit über 1.400 Fledermausarten gibt und die 25 in Deutschland heimischen Arten kein Reservoir für Corona-Viren darstellen. Es besteht daher keine Ansteckungsgefahr für Menschen, wenn die Fledertiere ihre Sommerquartiere in Häusern beziehen....mehr lesen


Vogel am Fenster ? – Naturschutz durch Nichtputzen

Foto: NABU-May, H.
Foto: NABU-May, H.

Kaum beginnt die Brutzeit, taucht das Problem wieder auf. Immer wieder rufen besorgte Bürger in der NABU-Regionalgeschäftsstelle an und melden Vögel, die immer wieder gegen oder an der Fensterscheibe hoch fliegen und auf sie einhacken. „Der Grund für dieses Verhalten ist, dass die Vögel im Fenster ihr Spiegelbild erblicken und dies für einen fremden Artgenossen in ihrem Brutrevier halten, der attackiert und vertrieben werden muss,“ erklärt Katja Hübner, Mitarbeiterin des NABU. Besonders häufig zeigen Bachstelzen, Buchfinken, Amseln und Rabenkrähen dieses Verhalten. Für die Vögel bedeutet dies zwar Stress, doch kommt es nur selten vor, dass sich die Tiere verletzen. Meist legt sich das Verhalten nach ein paar Tagen wieder von selbst. „Wer Abhilfe schaffen möchte, muss verhindern, dass die Scheibe spiegelt. Dazu können übergangsweise Fliegengitter, Pappen, Tücher oder ähnliches außen vor das Fenster gehängt oder die Rollläden geschlossen werden. Allerdings kommt es oft vor, dass der betreffende Vogel dann zum nächsten Fenster wechselt und sich da abreagiert,“ beschreibt Hübner aus eigener Erfahrung. Als vorbeugende Maßnahme ist es sinnvoll, beim Frühjahrsputz auf die Reinigung der Fenster zu verzichten, denn ungeputzte Scheiben spiegeln deutlich weniger. „Die ersten sonnigen Frühjahrstage kann man mit angenehmeren Dingen als Fensterputzen verbringen und wer Besuch bekommt, braucht sich nicht verschämt zu entschuldigen, sondern kann stolz auf seine hauseigene Naturschutzmaßnahme hinweisen,“ empfiehlt die Vogelschützerin als entspannte Vorgehensweise. 


Mangelnder Schutz der Gewässer

Pressemitteilung des NABU Emsland / Grafschaft Bentheim.
Nach der vorgestellten Regelung zu Gewässerrandstreifen im niedersächsischen Wassergesetz, macht der NABU-Regionalverband Emsland / Grafschaft Bentheim die Dringlichkeit einer umweltfreundlichen Agrarwende des Landes erneut deutlich. Der NABU kritisiert, dass in den neuen Regelungen kein ausreichender Schutz der Gewässer in Niedersachsen vorhanden ist.....mehr lesen