Willkommen beim NABU Emsland-Mitte

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.  

NABU aktuell

12 Naturschutz-Tipps für das neue Jahr

Kernbeißer, Foto: Nerger, E.
Kernbeißer, Foto: Nerger, E.

Werden Sie Naturschutzmacher!

 

Haus und Garten naturnah gestalten und sich für die heimische Tierwelt einsetzen. Das kann jeder tun. Jeden Monat. Hier finden Sie 12 Naturschutz-Tipps rund ums Jahr, die sich ohne viel Aufwand umsetzen lassen. Machen Sie mit!

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NABU sucht Betreuung für Kinder- und Jugendgruppen

Foto: Risse, A.
Foto: Risse, A.

 

Der NABU Emsland/ Grafschaft Bentheim bietet ein fünfteiliges Online-Seminar für künftige Gruppenleiter*Innen der Naturschutzjugend an Emsland/ Grafschaft Bentheim – Neue „NAJUs“ braucht die Region! - NAJUs? Was sind denn bitte NAJUs? Der Naturschutzbund (NABU) ist für die meisten ein Begriff, die Naturschutzjugend (NAJU), die Kinder und Jugendorganisation des NABU, kennen dagegen nur wenige....mehr lesen

Tipps für die Winterfütterung

Foto: Nerger, E.
Foto: Nerger, E.

 

 

Die Natur befindet sich im Winterschlaf, und dennoch sind einige Vogelarten in unseren Gärten, Parks und Wäldern anzutreffen. Besonders gut lassen sich die gefiederten Freunde an der Futterstelle beobachten - wir geben Ihnen daher ein paar Tipps, was bei der Vogelfütterung beachtet werden sollte....zu den Tipps

Singschwäne kommen im Winter aus der sibirischen Taiga  zu uns

Unser Naturfotograf Dr. Erhard Nerger schrieb zu seinen eindrucksvollen Bildern:

Ende November sind die ersten Singschwäne wieder bei uns eingetroffen. Nach meinen Beobachtungen bisher deutlich weniger als in den letzten Jahren. Ich gehe mal davon aus, dass noch deutlich mehr kommen werden.

Schüler des Windthorst-Gymnasiums spenden für den Naturschutz

Foto: Windhorst Gymnasium
Foto: Windhorst Gymnasium

Der NABU Emsland-Mitte e.V. erhielt von den Schülern des Windthorst-Gymnasiums Meppen (WGM) eine Spende in Höhe von 1.442,17 €. Die Schüler des WGM sammeln bzw. erarbeiten regelmäßig an einem "Sozialen Tag" eine Spendensumme für ihre Partnerschule in Tansania und für gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in der Region. Welche regionalen Einrichtungen und Vereine einen Teil der Spenden bekommen, entscheiden die Schüler. Daher ist die Spende auch ein deutliches Zeichen, wie wichtig Natur- und Umweltschutz den kommenden Generationen ist. Der NABU Emsland-Mitte e.V. bedankt sich sehr herzlich bei den Schülern und allen, die zu dieser Spende beigetragen haben! Zum Dank wurden dem Windthorst-Gymnasium zwei Fledermauskästen überreicht.

Entkusselung im Esterfelder Moor

Das Esterfelder Moor in Meppen ist seit Jahren ein Projektgebiet der Projektgruppe Naturschutz. Bereits 2010 und 2011 wurde das kleine Moor von den ehrenamtlichen Naturschützern umfangreich entkusselt. So bezeichnet man die Beseitigung der Gehölze. Die zunehmende Verbuschung verdrängte bis dahin mehr und mehr die schützenswerten Pflanzen dieses Moores. Außerdem entziehen die Bäume dem Moor Wasser und legen es auf diese Weise trocken. Bis heute wird der Großteil dieses Naturschutzgebietes durch regelmäßige Pflegemaßnahmen offen gehalten. Ein Teilbereich zwischen einer bewaldeten Insel im Moor und der Uferkante wurde jedoch bei den Pflegemaßnahmen vernachlässigt und verbuschte. Die Projektgruppe Naturschutz hatte daher nun die aufgewachsenen Gehölze abgeschnitten. Besonders kräftezehrend erwies sich dabei das Schleppen der Gehölze aus dem Moor heraus. Die Mühe hat sich allerdings gelohnt, denn nun präsentiert sich auch dieser Teilbereich des Gebietes als Offenlandschaft. In Zukunft soll auch dieser Bereich in die regelmäßigen Pflegemaßnahmen einbezogen und offen gehalten werden. Hier kommt noch ein Restbestand der Sumpfcalla vor. Neben der Wasserhaltung im gesamten Moor, ist auch die Erhaltung dieser Pflanzenart das Ziel der Maßnahme. Foto/Text: Marien, C.

NABU-Infohotline für alle Natur-Interessierten

Foto: NABU
Foto: NABU

 

 

Telefonische Beratung zu Naturschutzthemen

 

030 – 284 984 – 6000

Alle Naturbegeisterten und Engagierten sollten sich diese Nummer notieren – als direkten Draht zum Naturschutz, als kompetente Info-Hotline des NABU.
Rufen Sie an bei Fragen rund um Vögel, Pflanzen, Insekten, Igel, Natur- und Umweltschutz sowie Gartenthemen

Moorheide wird offen gehalten

Im Fullener Moor, westlich von Meppen, befindet sich die älteste Projektfläche der Projektgruppe Naturschutz. Eine Moorheide, die auf Initiative des NABU wiedervernässt wurde. 2018 und 2019 wurde von den ehrenamtlichen Naturschützern eine umfangreiche Pflegemaßnahme durchgeführt. Aufgewachsene Gehölze, wie Birken, Kiefern und Traubenkirschen wurden beseitigt, um den Offenlandcharakter der Moorheide wieder herzustellen. Viele der hier vorkommenden schützenswerten Arten würden bei einer vollständigen Verbuschung verdrängt. Dazu gehören z.B. Ziegenmelker, Schwarzkehlchen, Kreuzotter, Sonnentau, Schnabelried oder Rosmarinheide. Außerdem entziehen die Gehölze dem Moor Wasser und legen es somit trocken. Um zu verhindern, dass die Moorheide erneut verbuscht, werden regelmäßig nachwachsende Gehölze zurückgeschnitten. So auch in diesem Winter. Auch regnerisches Wetter und die schlechte Begehbarkeit der Fläche hielten die ehrenamtlichen Naturschützer nicht davon ab, ihrer gemeinnützigen Arbeit nachzugehen. (Fotos/Text: Marien, C.)

NABU Reiseprogramm 2022

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Wer möchte nicht die Gelegenheit haben, den majestätischen Steinadler in seinem Revier, in dem auch das Murmeltier und bunte Wiesenblumen auf Almen ihr Zuhause haben, zu erleben, oder zahllose Weißstörche im romantischen Masuren, mit etwas Glück auch Delfine vor Cornwalls blühenden Steilküsten oder den Wanderfalken im Pfälzerwald zu erblicken? All das ist möglich – unter fachkundiger Leitung des NABU-Niedersachsen-Reiseteams. Denn gerade ist das Programm „Natur und Reisen“ für 2022 erschienen – und es feiert ein Jubiläum: es ist das 25. in Folge und wieder um neue Ziele erweitert. ...mehr lesen

Bingo-Umweltstiftung fördert NABU-Projekt „Flotte Käfer“ im Emsland und in der Grafschaft Bentheim

Foto: Schaad, G.
Foto: Schaad, G.

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) unterstützt den NABU-Regionalverband Emsland/Grafschaft Bentheim mit 23 000 Euro für das Projekt „Flotte Käfer“. Mit Hilfe der Förderung wollen die Naturschützer Biotope für verschiedene Käferarten in der Region schaffen. Damit soll der Lebensraum der Käfer verbessert und zugleich öffentliches Interesse für ihre Bedürfnisse geweckt werden. „Käfer sind die artenreichste und individuenstärkste Gruppe der Insekten, die ebenfalls vom „Insektensterben“ betroffen ist“, begründet Projektleiter Andreas Rakers die Initiative....mehr lesen

 

Neuer Vorstand beim NABU Emsland-Mitte

Auf dem Foto von links nach rechts: Ulrich Wilde, Thomas Fuchs, Sabine Otte, Andreas Rakers, Markus Paetzold, Tobias Suntrup, Katja Hübner, Carsten Marien.
Auf dem Foto von links nach rechts: Ulrich Wilde, Thomas Fuchs, Sabine Otte, Andreas Rakers, Markus Paetzold, Tobias Suntrup, Katja Hübner, Carsten Marien.

Auf der Mitgliederversammlung des NABU Emsland-Mitte wurde am 5. Oktober 2021 ein neuer Vorstand gewählt. Nach über 10 Jahren Vorstandsarbeit gab Thomas Fuchs den Vorstandsposten ab. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde einstimmig Ulrich Wilde aus Haren gewählt. Dr. Erhard Nerger wurde als zweiter Vorsitzender bestätigt. Mit Ulrich Wilde sind neu im Vorstand Sabine Otte als Kassenwartin und Markus Paetzold als Schriftführer. Sie übernahmen die Aufgaben von Andreas Rakers und Bernd Efken. Ulrich Wilde dankte den Ausscheidenden für die bisher geleistete Arbeit und war erfreut, dass alle drei weiter im NABU mitarbeiten werden. Neben dem geschäftsführenden Vorstand wurden auch Beisitzer gewählt, die den Vorstand inhaltlich unterstützen und beraten werden. Während der Mitgliederversammlung wurden die Ergebnisse und zahlreichen Aktivitäten der unterschiedlichen Arbeitsgruppen vorgestellt vom Eulenschutz, Fledermausschutz, Reptilien- und Amphibienschutz über die Nistkastenbetreuung, Naturgarten, Naturschutz bis hin zur Botanik-AG. Es wurde berichtet, dass viele Arbeiten während der Pandemie nicht wie gewohnt durchgeführt werden konnten, aber jetzt wieder losgehen. Die Naturschutz-AG beispielsweise ist nun wieder mit Freischneidern und Motorsägen im Moor, um die Flächen vom Birkenaufwuchs zu befreien. Wer Interesse hat, auf irgendeine Weise beim NABU aktiv zu werden, kann sich unter der Nummer 05931-40 99 630 melden.

Keine Panik wegen Fledermaus-Tollwut

Foto: Hübner, K. Zwergfledermaus
Foto: Hübner, K. Zwergfledermaus

 

 

Vor dem Hintergrund von aktuellen Pressemeldungen, dass in den U.S.A. ein Mann an Fledermaus-Tollwut gestorben ist, erklärt der Naturschutzbund (NABU), dass Panik wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr durch heimische Fledermäusen unbegründet ist. ...mehr lesen


Neue NAJU-Gruppe in Emsbüren

Foto: Wiegmann, H.
Foto: Wiegmann, H.

 

15 Kindern lernen spielerisch die Natur kennen 

 

Der NABU Emsland Süd hat eine neue NAJU Kindergruppe gegründet. Die NAJU ist die die Kinder- und Jugendorganisation des NABU. Die Gruppe wird von der Heilpädagogin Sonja Schräer gemeinsam mit Silvia Marek geleitet. ...mehr lesen

 

 

Greifvögel sind streng geschützt

Foto: Dienesch, E.
Foto: Dienesch, E.

Bedingt durch zwei aktuelle Anlässe möchte der Naturschutzbund (NABU) darüber informieren, dass sämtliche Greifvögel, die im Emsland und der Grafschaft Bentheim vorkommen zu den streng geschützten Arten gehören. Nicht nur die Tiere selbst, sondern auch ihre Lebensräume, Nester und Eier stehen unter Schutz. Die Vögel dürfen nicht verletzt, gefangen oder getötet werden und es ist nicht erlaubt sie zu stören oder ihre Nester zu beschädigen. In der Grafschaft Bentheim ereignete sich ein Vorfall, bei dem versucht wurde einen Wanderfalken zu vertreiben, indem er mit einer Drohne beunruhigt und zusätzlich mit Schreckschuss-Munition beschossen wurde. Der zweite Fall geschah im Landkreis Emsland.  Hier wurde in einer sogenannten Drahtgitterfalle auch noch eine lebendige Krähe als Köder angeboten, obwohl es verboten ist, lebende Vögel als Lockmittel zu verwenden. Beide Fälle wurden den zuständigen Behörden gemeldet.