Naturschutzprojekt Roheide in Meppen

Hudewald in der Roheide (Foto C. Marien)
Hudewald in der Roheide (Foto C. Marien)

Ein weiteres Naturschutzprojekt ist die ca. 8 ha große Fläche in der Meppener Roheide mit Sandmagerrasen und Hudewald. Durch jahrelanges Brachliegen war die Fläche verarmt, verfilzte Grashorste waren stark mit Moos durchwachsen, was auch die Begehbarkeit (Erholungsnutzung) erschwerte. In die Fläche drangen Traubenkirschen und Weißpappeln vor.

Sandmagerrasen in der Roheide (Foto: C. Marien)
Sandmagerrasen in der Roheide (Foto: C. Marien)

 

Typische Magerrasenarten wie die Heidenelke, die Rundblättrige Glockenblume und das Echte Labkraut waren kaum noch vorhanden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Meppen als Eigentümerin der Fläche und Landwirten gelang es dem NABU, die Roheide zu revitalisieren und eine Wiederbeweidung zu organisieren. So konnte wieder ein Sandmagerrasen und ein Hudewald hergestellt werden.

Die Heidenelke hat sich in der Roheide wieder ausgebreitet (Foto: C. Marien)
Die Heidenelke hat sich in der Roheide wieder ausgebreitet (Foto: C. Marien)

 

 

Die Projektgruppe Naturschutz hat im Winter 2002/2003 einen Zaun gesetzt und Traubenkirschen und Pappelschösslinge entfernt. Durch mehrere Tore und Übertritte ist die Fläche auch weiterhin begehbar.

Der Landwirtschaftliche Betrieb Taurus Weidefleisch betreibt die Beweidung des Gebietes mit Robustrindern, diese eignen sich besonders gut für die Landschaftspflege.